Wissenschaft und Forschung
Österreich unternimmt alle Anstrengungen, in Forschung und Entwicklung mit vergleichbaren Industriestaaten Schritt zu halten.
Die Forschungspolitik unterscheidet zwischen wissenschaftsbezogener und wirtschaftsorientierter Forschung. Stätten der wissenschaftsbezogenen Forschung sind: Universitäten und Hochschulen, die Österreichische Akademie der Wissenschaften, die Institute der Ludwig - Boltzmann - Gesellschaft, die höheren technischen Lehranstalten sowie andere staatliche und private Forschungseinrichtungen. Träger der wirtschaftsorientierten Forschung sind: österreichische Unternehmungen sowie private und staatliche Forschungseinrichtungen für ganze Wirtschaftszweige. Die Schwerpunkte der internationalen wissenschaftlich - technologischen Zusammenarbeit Österreichs bestehen in der Kooperation mit der EU, vor allem im Bereich der Rahmenprogramme für Forschung und Entwicklung und in der Zusammenarbeit mit Drittländern, ferner im Rahmen von COST (Coopération européenne dans le domaine de la Recherche Scientifique et Technique) und EUREKA (European Research Coordination Agency). Weiters beteiligt sich Österreich u.a. an den Aktivitäten des Europarats, der ESA (European Space Agency), des CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), des EMBL (Europäisches Molekular - Biologisches Laboratorium), der OECD und der UNESCO.
Österreich hat 19 Universitäten, darunter die 1365 gegründete Universität Wien.
Vierzehn gebürtige Österreicher erhielten Nobelpreise, u.a. 1927 Julius Wagner - Jauregg (Paralysetherapie), 1945 Wolfgang Pauli ("Paulisches Prinzip" in der Quantentheorie), 1973 Karl von Frisch und Konrad Lorenz (Verhaltensforschung) und 1974 Friedrich A. von Hayek (Geld - und Konjunkturtheorie).

