AuslandsösterreicherInnen
Rund 495.000 Österreicher/innen sind bei den österreichische Botschaften und (General-) Konsulaten mit aktuellen Adressen erfaßt. Die meisten davon in Deutschland (240.000), der Schweiz (50.000), den USA (26.000) sowie in Großbritannien (22.000), Brasilien (4.000), Frankreich (7.500), Italien (5.000), Spanien (15.000) Südafrika (18.000) und Australien (15.000)
Da keine Verpflichtung besteht, einen dauernden Auslandsaufenthalt amtlich registrieren zu lassen, sind Angaben über die Zahl der Auslandsösterreicher/innen vielfach Schätzungen. In der Republik Korea halten sich, fluktuationsbedingten Schwankungen unterworfen, durchschnittlich ca. 100 - 150 Auslandsösterreicher/innen auf. Die belegbaren Angaben drücken nicht die tatsächliche Zahl der dauernd im Ausland lebenden Österreicher/innen aus. Diese liegt weit über 495.000 und damit über der Einwohnerzahl Vorarlbergs oder des Burgenlands.
Diesen Österreicherinnen und Österreichern ist eine eigene Hompage gewidmet:
Österreicher in der Republik Korea
Die österreichische Botschaft plant, in einer Serie von Portraits, Auslandsösterreicher die bereits über einen längeren Zeitraum in der Republik Korea leben, vorzustellen und bekannt zu machen. Den Anfang bildet mit Emma Freisinger eine Landsmännin aus Tirol, die seit nunmehr 50 Jahren (!) im Lande lebt und sich in der Leprabekämpfung verdient gemacht hat.
EMMA FREISINGER
Geboren am 17.12.1932 in Ebbs-Tirol, Österreich
1954 – 1958 Krankenschwestern Ausbildung, Salzburg, Landeskranken-Anstalten
1958 – 1961 LKA Salzburg Chirurgische Abteilung von Prof. Domanig
1961 (April) Ankunft in Korea (Daegu)
1965 Gründung u. Leitung einer Lepraklinik in Daegu
1966 Mobile Versorgung (Behandlung) der Leprakranken außerhalb der Stadt Daegu
1978 Erweiterung und Neubau der Hautklinik (täglich 1.000 – 1.500 Patienten)
1996 Übergabe der Leprakranken Betreuungszentrale und der Hautklinik an die Erzdiözese Daegu
1996 Gründung eines Büros für Spendenaufrufe (für welches sie nach ihrer Niederlegung als Vorstand 2007 jedoch nach wie vor arbeitet)
von 1970 – 1986 Repräsentantin des DAHW (Deutsches Aussätziges Hilfswerk) in Korea
von 1973 – 1985 Repräsentantin der KFBÖ (Katholische Frauen-Bewegung Österreichs) in Korea
von 1970 – 2007 Vorstand der Lily-Spenden Aktion Korea (einschließlich Finanzierung und Abwicklung von Hilfsaktionen für Leprakranke in der VR China)
Im April 2011 werden es 50 Jahre, dass Frau Emma Freisinger als Krankenschwester 1961 in der Republik Korea eintraf, um sich Leprakranken und Hilfsbedürftigen zu widmen. Bis zum Zeitpunkt ihrer Pensionierung 1996 leitete sie eine von ihr 1965 gegründete Klinik; dies neben einer Vielzahl anderer Tätigkeiten im Dienste dieser Sache. Frau Freisinger blieb jedoch auch nach ihrer Pensionierung in Daegu, Korea und gründete noch 1996 ein Büro für Spendenaufrufe zugunsten von Leprakranken, für welches sie bis heute aktiv ist. Desweiteren kümmert sie sich nach wie vor um ihre ehemaligen Patienten und besucht diese – teilweise in entlegenen Gegenden und Dörfern - auf einer regelmäßigen Basis.
Anfangsjahre in Korea
Es sollen zunächst die Lebensumstände in Korea, mit welchen Frau Freisinger bei ihrer Ankunft im Jahr 1961 konfrontiert wurde, dargestellt werden:
Nach Ende der japanischen Herrschaft auf der koreanischen Halbinsel (1905-1945) kam es in Folge der Spannungen der zwei Supermächte in der Zeit des Kalten Krieges zum Koreakrieg (1950 – 1953) dessen Ende die Republik Korea als eines der ärmsten Länder der Welt hinterließ. Die Infrastruktur des Landes war völlig zerstört, Nahrungsmittel-, Wohnraum- und ärztliche Versorgung auf rudimentärem Niveau. Die unterste Schicht der Bevölkerung bildeten die Leprakranken. Geächtet nicht nur von der koreanischen Gesellschaft per se, sondern von ihren eigenen Familien, wurden viele von ihnen auf die Leprainsel Sorok-do verbannt, einem Friedhof für Lebende. Um diesem Schicksal zu entkommen, flüchteten die Kranken teilweise die Städte u. Dörfer und lebten in Wäldern, unter Brücken oder in Höhlen. Aufgrund der Ausweglosigkeit ihrer Situation griffen viele dieser Menschen zu Alkohol oder Opium. Dies war die Ausgangslage, welche die damals 29-jährige Krankenschwester aus Österreich erwartete, als sie am 24. April 1961 koreanischen Boden betrat.
Da die hiesige Bevölkerung (außer japanisch) praktisch keinerlei Fremdsprachenkenntnisse besaß, war für Emma Freisinger anfänglich eine (verbale) Kommunikation mit der Bevölkerung nicht möglich, sodass Gestik und Mimik als Verständigungsmittel dienen mussten. Innerhalb kurzer Zeit gelang es ihr die Landessprache zu erlernen.
Die Anfangsjahre in Korea gestalteten sich für die in ihrer Arbeit zunächst ausschließlich auf sich allein gestellte österreichische Krankenschwester zum Martyrium; die missliche Lage schien keinerlei Perspektiven auf eine Verbesserung der Situation zuzulassen. Der Härtefälle gab es genügend. Das Klima auf der koreanischen Halbinsel ist gekennzeichnet durch subtropische, feuchte Sommer, die Temperaturen im Winter fallen hingegen teilweise auf -15 °C bis -20 °C. Dies muss man wissen, wenn man sich Emma Freisinger auf den Weg zu den Kranken vorstellt (da es keine Behandlungszentren gab, suchte sie diese Leute, welche über das Land verstreut lebten, in deren jeweiligen Ortschaften auf); dies in überfüllten Bussen (auf staubigen einspurigen Schotterwegen fahrend), in stundenlangen Fußmärschen oder teilweise sogar in Booten (!); das waren ihre einzigen Möglichkeiten zu diesen Menschen zu gelangen. Besonders schwer wiegte für Frau Freisinger das Fehlen einer medizinischen Basisausstattung (sic!). Es gab keinerlei Medikamente; die Wunden der Kranken konnten von ihr in dieser Zeit lediglich notdürftig verbunden werden. Im Sommer kam es immer wieder zu Überschwemmungen, welche die armseligen Häuser und Hütten teilweise bis zu einem Meter mit Wasser füllten. Eine kleine Anhöhe mit einer offenen Feuerstelle musste zur Trocknung der Kleidung und zum Kochen genügen. Heizmaterial für den Winter fiel unter die Kategorie Luxus. Das eintönige Essen bestand aus Reis und Rettich Suppe, mehr war in diesen Zeiten nicht vorhanden und dies auch höchstens nur zweimal am Tag. Die Not war so groß, dass ein üblicher Gruß damals lautete: „Haben Sie schon etwas gegessen“?
Gründung der Lepraklinik und Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen
Emma Freisinger wurde bewusst, dass diese Situation unhaltbar war. Sie wandte sich an Hilfsorganisationen, um grundlegende, elementare Voraussetzungen für ihre Arbeit schaffen zu können. Mit Hilfe der KFBÖ (Katholische Frauen-Bewegung Österreichs) wurde 1963 am Stadtrand von Daegu ein Obstgarten am Abhang eines Hügels angekauft. Die vier barackenartigen Unterkünfte welche dort zunächst errichtet wurden, waren die Vorläufer des 1965 gegründeten Leprakrankenhauses (Krankenstation mit Bettentrakt für pflegebedürftige Kranke und ein Ambulatorium für Hauterkrankungen zur Auffindung von Leprakranken im Frühstadium). Dies geschah gegen den teils erbitterten Widerstand der dortigen Bevölkerung, welche die Ansiedlung eines Leprakrankenhauses in ihrer Nachbarschaft zu verhindern trachtete. Die Umgebung war laut Frau Freisinger „im Urzustand“. Es gab keine Kanalisation, das Wasser musste eine Viertelstunde herangetragen werden. Wassergräben, von Bettlern gegraben um sich ihr Essen zu verdienen, wurden angelegt. Allmählich gelang es Frau Freisinger über die von ihr kontaktierten Hilfsorganisationen einen Zufluss von Medikamenten sicherzustellen. Teilweise handelte es sich jedoch um veraltete Medizin, deren Ablaufdatum bereits erhebliche Zeit zurücklag. Dazu Frau Freisinger: „Ich musste erfahren, dass der Glaube an eine Heilung das wichtigste ist. Meine Patienten glaubten hundertprozentig an mich“. Bis zu 100 Leute wurden jeden Tag von ihr behandelt. Emma Freisinger war lange Zeit auf sich alleine angewiesen, bevor sie schließlich von einer koreanischen Universitätsklinik Hilfe angeboten bekam. Leprakranke waren und sind teilweise noch immer ein Tabuthema in der koreanischen Gesellschaft. Es muss für die dortige Bevölkerung geradezu unverständlich gewesen sein, dass sich eine junge Europäerin in dieser selbstlosen Weise für die Kranken engagierte. Unbestritten ist, dass die Ausländerin Emma Freisinger mit ihrer Vorbildfunktion allmählich bewirkte, dass sich mehr und mehr koreanische Ärzte und Krankenschwestern in den Dienst der Sache stellten. Da die Kapazität der Klinik für all die zu behandelnden Krankheitsfälle nicht ausreichend war, wurde 1966 eine mobile Versorgung der Kranken für die Umgebung von Daegu geschaffen. Anzumerken ist, dass Frau Freisinger die Leprapatienten stets mit ihren bloßen Händen, ohne jegliche Schutzvorkehrung behandelt hat.
Mit der Zunahme an Unterstützung von koreanischen Spitälern und Ärzten für ihre Tätigkeit, verlagerte sich die Arbeit von Frau Freisinger auf die Fürsorge der Aussätzigen. Ihr Credo lautete, jeden Patienten geistig und körperlich zu erfassen, will heißen, die Krankheit zu heilen, ihn wieder in die Gesellschaft einzugliedern und ihn in seinem Glauben zu fördern und dies sehr individuell, was in den meisten Fällen Jahre, viel Geduld und finanzielle Hilfe in Anspruch nahm. In Zusammenarbeit u.a. mit der KFBÖ und dem DAHW (Deutsches Aussätziges Hilfswerk) führte Emma Freisinger bis zur Zeit ihrer (förmlichen) Pensionierung 1996 unzählige Hilfsprojekte durch (u.a. neben den Aspekten medizinischer Hilfe auch Aufklärungskampagnen, Schulgeldbeihilfen für Kinder von Leprakranken, Kredite für Lepradörfer bzw. zur Wohnungsbeschaffung, Hilfe zur Selbsthilfe wie Kleintierzucht oder Eröffnung von Verkaufsbuden etc. etc.).
1978 kam es zu einer Erweiterung und Neubau der Klinik, welche nun eine Kapazität aufwies, um auf täglicher Basis zwischen 1.000 – 1.500 Patienten behandeln zu können.
Über ihre persönlichen Erlebnisse im Umgang mit den Kranken, deren Ängste, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bzw. wohl auch deren Dankbarkeit für die ihnen zuteil gewordene Fürsorge, über all dies bewahrt Emma Freisinger große Zurückhaltung, vielleicht weil es sich um etwas Unaussprechliches handelt und Außenstehende, die derartige Extremsituationen in ihren Leben nicht kennengelernt haben, dies auch nicht erfassen könnten.
Pensionszeit und weiteres Wirken in Korea
Ihre nun als „Pensionistin“ betriebene Tätigkeit (zunächst als Leiterin eines Büros für Spendenaufrufe, nun aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters als Mitarbeiterin) funktioniert als eine Art Kettensystem: man wirbt um potentielle Mitglieder, die in Folge aufgerufen sind, neben der Gabe einer kleinen Spende ihrerseits ein neues Mitglied anzuwerben; dieses einfache, aber wirksame System entspricht ganz der zielgerichteten Arbeitsweise von Emma Freisinger. Neben der Bereitstellung finanzieller Mittel wird über dieses Kettensystem ein stetig größer werdender Kreis von Menschen angesprochen und damit das Bewusstsein in der Bevölkerung für diese Krankheit kontinuierlich erweitert und sensibilisiert. In sich selbst ist dies ein notwendiger Beitrag, auf ein Ende der Stigmatisierung der (nun in ihrer großen Mehrzahl geheilten, ehemaligen) Leprakranken hinzuarbeiten. Es sind speziell ehemalige Patienten, die keine Möglichkeit der Selbstversorgung haben, denen aus den Mitteln dieser Hilfe eine – oft dringend benötigte - Unterstützung zukommt; ferner werden damit auch medizinische Eingriffe und Rehabilitationsmaßnahmen (z.B. Beinamputationen und Prothesen) finanziert. Des Weiteren wird ein Teil des Geldes für Aufklärungsarbeit verwendet. Trotz einer Anzahl von (konkurrierenden) Spendenaktionen für diverse andere Zwecke ist Frau Freisinger mit den Spendeneinnahmen zufrieden: „Wir bekommen immer so viel wie wir gerade nötig haben“.
Nach wie vor kümmert sich Frau Freisinger auch um die Behandlung von bereits entlassenen Geheilten, welche sie, in oft mühevollen Reisen, in deren Dörfern besucht. Frappierend für den Außenstehenden erscheint, dass es in diesen Fällen eine der Hauptaufgaben von Emma Freisinger ist, den ehemaligen Patienten bewusst zu machen, dass deren Krankheit nun geheilt ist. Viele von ihnen können diese Tatsache wegen ihrer verschiedenen körperlichen Gebrechen nicht wahrnehmen; das in der koreanischen Bevölkerung nach wie vor tief verinnerlichte Stigma dieser Krankheit dürfte hierbei wohl eine wesentliche Rolle spielen. Für diese betroffenen Menschen ist Emma Freisinger eine Stütze, die sie psychisch und physisch aufrecht hält, auch wenn sie selbst viel zu zurückhaltend ist, dies so auszusprechen. Nach solchen Besuchen in den Dörfern erledigt Frau Freisinger dann auch so manche Aufträge und Hilfestellungen für ihre ehemaligen Patienten, wozu diese selbst oft keine Möglichkeit besitzen.
Emma Freisinger hat den Gang in die Öffentlichkeit nie gesucht. Ihr Lebenswerk ist nur ganz wenigen Menschen (bestehend hauptsächlich aus ehemaligen Patienten, ärztlichem Personal und Vertretern von Hilfsorganisationen) vertraut. Der breiten koreanischen Öffentlichkeit hingegen ist diese außergewöhnliche Frau, die in einem selbstlosen Leben, gekennzeichnet von Entbehrungen und Arbeit in widrigsten Umständen, so viel für dieses Land geleistet hat, unbekannt.
Einhergehend mit dem beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung des Landes, hat sich die Republik Korea nun (nach Jahrhunderten ausländischer Dominanz) in eine äußerst selbstbewusste Nation gewandelt. Der Prozess, für die nationale Psyche sensible Themen der Vergangenheit einer neuen Sichtweise zu unterziehen, hat längst begonnen. Dies gilt für die geschichtliche Aufarbeitung der japanischen Kolonialherrschaft ebenso wie für das Trauma des Koreakriegs und der darauf folgenden Jahrzehnte der Militärdiktatur. Die sich aus diesem gestärkten nationalen Selbstbewusstsein ableitende Tendenz zu einer unbefangeneren und teilweise durchaus selbstkritischen Annäherung an, auch noch in der jüngsten Vergangenheit politisch und gesellschaftlich höchst kontroversen Themen, wird zweifellos auch die Lepra und den Umgang der Gesellschaft mit den an ihr Erkrankten, erfassen. Dass die Österreicherin Emma Freisinger, die den Leprakranken zu einer Zeit zur Seite stand, als diese vom Gros ihrer eigenen Landsleute nicht nur ignoriert sondern darüber hinaus richtiggehend geächtet wurden, darin eine prominente Rolle spielen wird, steht außer Frage.
Emma Freisinger
Born on 17th December 1932 in Ebbs, Tyrol (Austria)
Major events:
April 1961: Arrival in the Republic of Korea:
Original aim: 2 year medical relief mission for people with leprosy
1965: Foundation of Chilgok Catholic Hospital of Dermatology
1970: Foundation of Lilyhol Support Organization
1978: Completion of enlargement of Chilgok Catholic Hospital
1996: Retirement from Hospital Work; Foundation of Lily Donation Organisation
2007: Award of Hoam Prize by the Samsung Welfare Foundation
An Austrian priest had told the young nurse Emma Freisinger in Salzburg that many Koreans with Hansen’s disease were living under extremely harsh conditions in a country just recently devastated by civil war. As a result the then 29 year old nurse Emma arrived in 1961 on a 2-year medical mission in this country which brought her straight to Daegu. A visit of the Leprosy Valley in the outskirts of the city on the beginning of her stay - which persuaded her that this would be the task of a lifetime - did change not only her own life but also the lives of countless others who would receive her care and compassion in the decades to follow. In April 2011 it will now be 50 years that Emma Freisinger has been living and working in the Republic of Korea.
Shortly after her visit to the Leprosy Valley did she send her parents a letter explaining that she would not return to Austria as she had decided to stay in Korea taking care of the leprosy patients. In all this time she worked tirelessly with little thought for her own wellbeing, often going without her basic needs so as to be able to provide for her patients.
The support organization Lilyhol which she helped to found now encompasses over 6000 members in Korea and actively carries out medical, academic and welfare projects. These have been not only limited to patients in Korea but also in various areas in the PR China such as Tibet. While the numbers of patients have significantly been reduced in comparison with those upon her arrival in Korea it is evident that there is still much to do.
Emma Freisinger: “I tell you that the disease is 100 percent curable and not infectious anymore. Thus the problem I incur with most people does not arise from their physical conditions but from their emotional apprehensions of the public’s perception. They should not fear the public’s eyes, while the public should also recognize them as normal.”
Whenever asked whether she misses her native Austria she customarily replies: “I have been living in Daejeon-dong in Daegu since the beginning of the 1960’s. This is of course much more time than I spent in Austria. I therefore feel that Daegu is my native home although I visit my family in Austria once in a while.
Emma Freisinger will always stress the importance of working for others. According to her, true happiness only comes in altruistic concerns for others: “if you cannot live for others, you are unable to feel happiness”.
Innumerable awards in gratitude for her work have been presented to Emma Freisinger over the years, among them most prominently the prestigious Samsung Ho-Am Prize which was given to her for a life time of service to others. Emma Freisinger is the 17th recipient of this “inofficial” Korean Nobel Prize.
The following sentence seems to be the essence of Emma Freisinger’s attitude towards life and may probably describe her caring feelings best:
“My companion in life is the people suffering from Hansen’s disease. Until the end of my life I would like to be with them”.
