Bilaterale Wirtschafts- und Handelsbeziehungen
Produkte "Made in Korea" sind inzwischen in fast jedem europäischen Haushalt ein fester Begriff, Österreich macht dabei keine Ausnahme. Autos aus Korea sind längst eine normale Erscheinung auf unseren Strassen.
Erstmals wurde 2004 das Volumen von einer Milliarde EURO im bilateralen Handel überschritten (2004: 1,067 Milliarden). Südkorea hat sich zu Österreichs fünftgrößtem Handelspartner in Übersee entwickelt.
Im Jahr 2010 lag das bilaterale Handelsvolumen bei über 1,1 Mrd. €. (österreichische Exporte nach Korea 711,70 Mio. €, Importe aus Korea 469,80 Mio. €)
Dominiert werden die österreichischen Exporte traditionell von Maschinen und Fahrzeugen. An zweiter Stelle liegt in der Statistik der Posten "bearbeitete Waren", gefolgt von "sonstigen Fertigwaren". Größte Einzelpositionen im Bereich Maschinen und Fahrzeuge sind Spezialmaschinen und elektronische Geräte.
Wie schon erwähnt ist Korea ist bei uns als Exportland bekannt, wie viele andere industrialisierte Länder hatte auch Österreich lange Zeit ein Handelsbilanzdefizit mit Südkorea. Nach derzeit vorliegenden Zahlen kam 2008 erstmals seit einem Jahrzehnt eine positive Handelsbilanz zu stande. Dieser Umstand wird aber unter anderem dadurch etwas verzerrt, dass verstärkt Automobile koreanischer Produktion aus den Nachbarländern importiert wurden, die somit nicht in der Warenstatistik zwischen Österreich und Korea aufscheinen.
Die stärksten Warenpositionen unter Koreas Lieferungen nach Österreich sind weiterhin Automobile und Mobiltelefone. Weiters folgen Computer und EDV-Zubehör, elektrische und elektronische Geräte, Fernseher sowie Baumaschinen.
Umfangreiche Informationen und detaillierte Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Handel zwischen Österreich und Korea finden sie auf der Homepage des AußenwirtschaftsCenters der WKÖ in Korea.
