Entwicklungszusammenarbeit
Südafrika ist seit 1999 ein Partnerland der OEZA. Bis 1998 wurde das Engagement der OEZA in Südafrika als Sonderprogramm geführt. Bis 2003 standen die Bildung der zivilen Gesellschaft und der Zugang der benachteiligten Bevölkerung im Zentrum der Aktivitäten. Seit 2004 leistete die OEZA einen Beitrag zur Umsetzung der nationalen Dezentralisierungsbemühungen der Regie-rung Südafrika in ausgewählten Schwerpunktprovinzen.
Österreich und Südafrika: Entwicklungspartner
Armutsbekämpfung, die Achtung der Menschenrechte und Good Governance stehen im Zentrum der Kooperation der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit Südafrika. Auch zahlreiche österreichische NGOs sind im Land aktiv.
Die OEZA engagiert sich vor allem in den ärmsten Provinzen Südafrikas, Limpopo (Blouberg) und Eastern Cape (Alfred Nzo). Sie erarbeitet gemeinsam mit lokalen Verwaltungen Entwicklungspläne und ermöglicht den davon betroffenen Menschen diese aktiv mitzugestalten. Besonders ehemals und weiterhin benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Frauen werden beim Zugang zu ihren Rechten unterstützt. Die Zusammenarbeit erfolgt durch österreichische Durchführungsorganisationen und multilateren Organisationen. In den letzten 5 Jahren wurden dafür über 5, 7 Millionen Euro bereit gestellt.
Als Mitglied der Europäischen Union ist Österreich auch finanziell an den EZA-Aktivitäten der EU im Land beteiligt und ist über seine Mitarbeit in multilateralen Organisationen in den Schwerpunktprogrammen im Land involviert. Ziel ist es, die Aktivitäten regional noch besser zu vernetzen.
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SOS-Kinderdorf ist sehr aktiv in Südafrika. Die Organisation unterhält 8 Kinderdörfer sowie zahlreiche weitere Einrichtungen im Land. Weiterführende Informationen finden Sie hier.
Ithuba Skills College

- EntwicklungszusammenarbeitFoto: ÖB Pretoria

- Ithuba Skills CollegeFoto: ÖB Pretoria

- Ithuba Skills CollegeFoto: ÖB Pretoria

- EntwicklungszusammenarbeitFoto: ÖB Pretoria
Phumula

- Pater Karl KuppelwieserFoto: ÖB Pretoria

- PhumulaFoto: ÖB Pretoria

- Botschafter Dr. Otto DitzFoto: ÖB Pretoria
Masibambane - Orange Farm
Vor zehn Jahren wurde der erste Baustein für das Masibambane College, eine Grund- und Mittelschule in Orange Fram, Südafrika, gelegt. Der Bau dieser im rasch wachsenden Township dringend benötigten Schule wurde durch die NGO Education Africa in Kooperation mit der Stadt Wien initiiert. Insgesamt wurden bisher in vier Ausbaustufen etwa 900.000 Euro aus Wien für Klassen und Infrastruktur aufgewendet. Die Zahl der SchülerInnen ist von 42 im Jahr 1997 auf mittlerweile über 600 gewachsen. Im Township Orange Farm sind 70 bis 90 Prozent der beinahe ausschließlich schwarzen BewohnerInnen ohne Arbeit. Vom Kindergartenalter bis zur sechsten Schulstufe dauert die qualitativ hochstehende Grundschulausbildung. Die Schule bietet zahlreichen Menschen aus der Umgebung Arbeit - als Lehrpersonal, in der Verwaltung und Instandhaltung.
Die Institute für Architektur der Universitäten Wien und Innsbruck planen und errichten weitere gemeinnützige Gebäude in Orange Farm.
Projekt Austria for South Africa
Auslandsdiener
Zahlreiche österreichische Auslandsdiener, die ihren Zivildienst im Ausland leisten, sind in Südafrika bei karitativen Organisationen tätig. Mariannhill in KwaZulu Natal profitiert von dieser personellen Unterstützung, ebenso wie die Ikhwezi Lokusa Rehabilitation & Development Society im Eastern Cape.



