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Stand: April 2012
Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die historische Verbindung zwischen den Münzstätten in Segovia und Hall in Tirol

- Enthuellung
Am 20. April 2012 wurde in der historischen Münzstätte der Stadt Segovia, der Casa Real de la Moneda, eine Gedenktafel enthüllt, die an die Mitwirkung der Münzstätte von Hall in Tirol an der Errichtung der spanischen Münzstätte in Segovia in den Jahren 1583 bis 1585 erinnert.
Im 16. Jahrhundert war in Tirol die damals neue Technik der Walzenprägung von Münzen perfektioniert worden. Erzherzog Ferdinand von Tirol machte seinem Cousin, König Philipp II von Spanien, eine hydraulische Walzenprägeanlage zum Geschenk. Die Bestandteile dieser Anlage wurden mit mehr als 100 Maultieren von Hall in Tirol nach Ganua transportiert, kamen per Schiff nach Barcelona und wieder mit Maultieren nach Segovia. Hier Stand bereits am Ufer des Flusses Eresma ein erstes Gebäude, das, wie auch die hydraulische Anlage, mit Hilfe von Haller know how vom königlichen Architekten Juan de Herrera errichtet worden war.
Die seit dem 19. Jahrhundert in Verfall geratene Anlage wurde in den letzten Jahren restauriert, im Juni 2011 von der Stadt Segovia übernommen und für Besucher geöffnet. Finanziert wurde die Restaurierung durch das spanische Bautenministerium, die Comunidad de Castilla y León und die Stadt Segovia. Zur Zeit wird an der Einrichtung eines Museums gearbeitet, das, wie das Münzmuseum in der Burg Hasegg in Hall in Tirol, Geschichte und Techniken der Münzprägung für die Besucher erlebbar machen wird.
Der Bürgermeister der Stadt Segovia, Pedro Arhuetes, und die Bürgermeisterin der Stadt Hall in Tirol, Abgeordnete zum Landtag Dr. Eva-Maria Posch, haben eine zweisprachige Gendektafel enthüllt, die diese historische Verbindung zwischen den berühmten Münzstätten von Segovia und Hall in Tirol ins Gedächtnis ruft.
Rückfragehinweis:
Vielfältige und enge Kooperation mit Spanien vertiefen

- Mendez de Vigo
"Die Gespräche in Madrid dienen dazu, mir vor Ort ein Bild von den tiefgreifenden Reformmaßnahmen der spanischen Regierung zur Bewältigung der Wirtschafts-und Finanzkrise zu machen. Es ist mir wichtig, unseren europäischen Freunden zu zeigen, dass wir sie unterstützen. Gemeinsam wollen wir zukunftsorientierte Projekte, die für beide Seiten positive Effekte haben, identifizieren und außenpolitische Kooperationsfelder, wie z.B. die Zusammenarbeit im Menschenrechtsrat, in dem derzeit sowohl Spanien als auch Österreich vertreten sind, ausloten.", betonte Staatsekretär Waldner am Rande seiner Gespräche in Madrid. "Die EU muss von der Krisenbewältigung hin zu zukunftsorientierten Maßnahmen und Wachstumsförderung kommen. Dies ist in unser aller Interesse und das gilt insbesondere auch für die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen", so der Staatssekretär.
Wichtiges Gesprächsthema wird laut Waldner auch das EU-Budget für die Periode 2012-2020 sein, das derzeit unter EU-Mitgliedstaaten verhandelt wird:"In Zeiten des Sparbudgets ist uns als Nettozahler ein maßvoller EU-Haushalt ein Anliegen, weshalb wir eine Kürzung des ursprünglichen Budgetvorschlags der Europäischen Kommission anstreben. Mit Spanien möchten wir vor allem Förderungen strukturschwacher Regionen und in er der Gemeinsamen Agrarpolitik besprechen".
"Besonders freue ich mich, heute auch ein neues Filmabkommen mit Spanien zu unterzeichnen, um die Zusammenarbeit zwischen Spanien und Österreich auf dem Gebiet der Filmwirtschaft zu fördern. Dieses Abkommen soll Ko-Produktionen für Filmschaffende erleichtern. Auf diesem Gebiet sehe ich ein großes Potential in unserer Zusammenarbeit mit Spanien", so Waldner.
Betrügerische Informationen über Gewinne und Erbschaften im Umlauf
Seit einiger Zeit kommt es immer wieder zu Fällen, in denen Österreichische StaatsbürgerInnen Zuschriften aus Spanien erhalten, in denen ihnen unerwartete Erbschaften oder Lotteriegewinne mitgeteilt werden. Es handelt sich dabei fast immer um Summen in Millionenhöhe.
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