Die Geschichte der "Österreichischen Vertretung"
1919 – 24
Passstelle
1924 – 38
Berufskonsulat (Generalkonsulat)
1938 – 41
Nach dem “Anschluss“ Österreichs wird das Generalkonsulat in das deutsche Konsulat eingegliedert, dieses wird 1941 nach dem Überfall des Deutschen Reiches auf das Königreich Jugoslawien aufgelöst.
1945 – 47
Jugoslawische Gebietsansprüche gegenüber Österreich (Unterkärnten und Teile der Steiermark, die Forderungen sind territorial ausgedehnter als 1919) 1950 Beginn von kulturellen Kontakten Slowenien-Kärnten
1951
Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der SFR Jugoslawien und der Republik Österreich
1955
Anerkennung der Republik Österreich durch die SFR Jugoslawien in den Grenzen vom 11.3.1938, Jugoslawien wird Partei des Staatsvertrages
1961
Eröffnung des Generalkonsulates Laibach am 7. April 1961
1964 – 70
Phase der Entspannung und der Besuchsdiplomatie
1972 – 76
Ortstafelsturm-Ära: belastete Beziehungen wegen der Kärntner Volksgruppenproblematik; 1974 und 1975 Demonstrationen vor dem von einem Geschäftsträger a.i. geleiteten Generalkonsulat
1977 – 78
Entspannung, Gründung ARGE Alpe-Adria
1980
Tod Titos (zuvor 1. Besuch eines österreichischen Bundeskanzlers)
1986 – 91
Bau des Karawankentunnels; weitere Klima-Verbesserung
1991
25. Juni: Unabhängigkeitserklärung Sloweniens
1991
Zwischen 27. Juni und 7. Juli führt die jugoslawische Volksarmee Krieg in Slowenien (“10 Tage-Krieg“)
1992
15. Jänner: Anerkennung Sloweniens durch die Republik Österreich gemeinsam mit den Mitgliedstaaten der EU
1992
Umwandlung des Generalkonsulates in eine Botschaft am 17. April
1992
Die österreichische Botschafterin überreicht am 2. Juni das Beglaubigungsschreiben an Staatspräsident Milan Kučan
Die Leiter der Vertretungsbehörden in Laibach
Konsul I. Klasse Dr. Rudolf Kohlruß (1919 - 1924)
Konsul als Leiter der Passstelle 1919-1924,
ab 1924 Leiter des Konsulates; Vizekonsul: Kurt Leitmaier
Generalkonsul II. Kl. Felix Strautz (1925 – 1927)
Generalkonsul II. Kl. Hermann Pleinert (1927 – 1931)
Generalkonsul II. Kl. Dr. Felix Orsini-Rosenberg (1931 – 1935)
Generalkonsul II. Kl. Hans Hammer (1935 – 1936)
Generalkonsul II. Kl. Herbert Schmidt (1936 – 1938)
Generalkonsul Dr. Karl Newole (1960 – 1965)
Generalkonsul Dr. Heinrich Riesenfeld (1965 – 1974)
Geschäftsträger a.i. Herbert Kugler (Konsul 1974 – 1975)
Generalkonsul Dr. Walter Lichem (1976 – 1980)
Generalkonsul Dr. Georg Weiss (1981 – 1985)
Generalkonsul Dr. Anton Kern (1985 – 1990)
Botschafterin Dr. Jutta Stefan-Bastl (1992-1994)
Vor dem 15. Jänner 1992 Generalkonsulin, dann bis zum
17.April 1992 Geschäftsträgerin, danach Botschafterin
Botschafter Dr. Gerhard Wagner (1994 – 2000)
Botschafter Dr. Ferdinand Mayrhofer-Grünbühel (2001 - 2005)
Botschafter Dr. Valentin Inzko (2005 - 2009)
Botschafter Dr. Erwin Kubesch (seit 13.07.2009)
Anschriften der Amtsgebäude
Passstelle und Berufskonsulat:
Tyrševa cesta 31 (1920 - 1938)
Generalkonsulat:
Smoletova ulica 10 (bis 1965)
Štrekljeva ulica 5 (bis 1995, seither Residenz)
Botschaft:
Štrekljeva ulica 5 (1992 – 1995)
Dunajska cesta 51 (1995 bis Ende 1997)
Prešernova cesta 23 (ab 1.1. 1998)
Geschichte des Hauses der Botschaft, Prešernova 23, Laibach
Im Stil des Historismus als Cottage-Villa 1895 erbaut, wird als Erstbesitzerin grundbücherlich Frau Ljudmila Jovanovič aus Laibach erwähnt. In der Zwischenkriegszeit ging das Haus in das Eigentum der Familie Jereb über, 1945 gelangte es durch Nationalisierung (Enteignung) in das Staatseigentum der Sozialistischen Föderativen Teilrepublik Slowenien. Nach baulichen Umgestaltungen in den 70er-Jahren Verwendung als Amtsgebäude des Verkehrsministeriums der Teilrepublik und des unabhängigen Sloweniens. 1996 wurde das Gebäude seitens der Republik Österreich käuflich erworben und renoviert. Seit 1. Jänner 1998 läuft im neuen Amtsgebäude der Dienstbetrieb.

