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Inhalt:
Dialog mit MuslimInnen in Österreich
- Österreich blickt auf eine lange Tradition von interkulturellen und interreligiösen Aktivitäten zurück, vor allem mit der muslimisch geprägten Welt und dem Islam innerhalb Europas. Ö setzt auf den Dialog der Kulturen und Religionen als zentrales Element der internationalen Politik, um damit einen Beitrag zur besseren Verständigung, zur Konfliktprävention, zum Frieden, nachhaltiger Entwicklung und zur Stabilität zu leisten.
- Österreich möchte den Dialog möglichst konkret, handlungsorientiert und auf allen gesellschaftlichen Ebenen gestalten.
- Über die rechtliche Gleichstellung des Islam hinaus, zeigen zahlreiche Initiativen das positive Miteinander auf allen Ebenen: Mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft und muslimischen Organisationen besteht ein regelmäßiger Dialog zu gesellschaftlichen, innenpolitischen und internationalen Fragen; jährliche Empfänge des Bundespräsidenten und der Bundesregierung anl. des Ramadan betonen die Wertschätzung und den Respekt vor den religiösen Traditionen der Muslime.
- Das österreichische Außenministerium hat u.a. die sehr erfolgreiche „Konferenz europäischer Imame und SeelsorgerInnen“ (2003 in Graz, 2006 in Wien, 2010 in Wien) unterstützt, die einen Beitrag zu Fragen der Integration von MuslimInnen in Europa leisten soll. Es wird auf die bemerkenswerten Schlussdokumente der drei Europäischen Imamekonferenzen verwiesen, die sich sehr klar zur Kompatibilität des muslimischen Glaubens mit Demokratie, Chancengleichheit von Mann und Frau und den Herausforderungen der Integration der Jugend äußern.