Österreichisch-Italienische Gesellschaft in Lusern

- Öst.-ital. Gesellschaft in LusernBild: GK Mailand
Lusern ist eine kleine deutsche Sprachinsel im Trentino, in der das Zimbrische noch als Alltagssprache lebendig ist. Lusern kämpfte viele Jahre mit Abwanderung und dem drohenden endgültigen Untergang der eigenen Sprache und Kultur. Heute hingegen kehren so manche Luserner, die ihr Dorf aufgrund mangelnder Bildungs- und Berufschancen verlassen hatten, wieder zurück. Nicht zuletzt aufgrund der unermüdlichen Tätigkeit von Luigi Nicolussi Castallan, Altbürgermeister und Leiter des Luserner Dokumentationszentrums, gelang es, neue Arbeitsplätze zu schaffen und das Dorf auch verkehrsmäßig besser anzubinden. Auch dank der neuen Technologien ist Lusern nicht mehr so abgeschieden wie noch vor 15, 20 Jahren.
Lusern blickt somit zuversichtlich in die Zukunft und versteht sich als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wovon sich auch die Mitglieder der Österreichisch-Italienischen Gesellschaft an der Spitze mit ihrer Präsidentin Nationalratsabgeordnete Gabriele Tamandl und Generalsekretärin Mariangela Jerabek Mainardi bei ihrem Besuch am 19. Oktober 2012 überzeugen konnten.
