Euregio "Senza Confini – ohne Grenzen"
Euregio "Senza Confini – ohne Grenzen"

- Gerhard Dörfler, Luca Zaia, Renzo TondoBild: LPD Josef Bodner
Die „Euregio Senza Confini - ohne Grenzen“ ist nun endgültig Wirklichkeit. Am 27. November 2012 unterzeichneten Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler und die Präsidenten des Veneto und Friaul-Julisch Venetiens, Luca Zaia und Renzo Tondo, in Venedig den Gründungsvertrag zu diesem Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ). „Wir können von einer Sternstunde dreier Regionen sprechen. Wir wollen die Zukunft gemeinsam entwickeln und ein kleines vitales Europa an der oberen Adria sein“, so Dörfler. Die Zusammenarbeit wolle man u.a. bei alternativen und erneuerbaren Energien, Tourismus, Infrastruktur, Kultur, Forschung und Entwicklung, Verkehr und Logistik sowie bei der Bildung als wichtigste Kernaufgabe forcieren. Die Jugend solle im Alpen-Adria-Raum studieren und ihre Zukunftschancen nutzen können. Auch das Know-how im Hochwasserschutz wolle man austauschen. Alle Länder der Euregio würden sich als Brücken zu den jeweiligen Nachbarländern verstehen. Man wolle gemeinsam und partnerschaftlich stärker werden und für gleiche Wettbewerbschancen kämpfen. „Wir sind jetzt eine starke Einheit, ein Raum mit Sprachen- und Kulturenvielfalt sowie mit neun Millionen Einwohnern“, meinte Landeshauptmann Dörfler, der ebenso wie die Regionspräsidenten Zaia und Tondo hofft, dass auch Istrien – nach dem EU-Beitritt Kroatiens – und Slowenien bald der Euregio beitreten werden.
