Lesung Sabine Gruber
4.03.2013, 18.00
Biblioteka Jagiellońska
Kraków, ul. Oleandry 2
Lesung Sabine Gruber
Moderation: Anna Dąbrowska, Julia Miesnböck (Jagiellonen-Universität)
Sabine Gruber wurde 1963 in Meran (Italien) geboren und ist in Südtirol aufgewachsen, sie lebt schon lange in Wien. Sie hat Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck sowie in Wien studiert. In den Jahren 1988-1992 arbeitete sie als Lektorin für Deutsch in Venedig. Gemeinsam mit Renate Mumelter verwaltet sie den Nachlass der Südtiroler Autorin Anita Pichler (gest. 1997). Seit dem Jahre 1984 veröffentlicht sie Gedichte, Erzählungen, Essays, Hörspiele und Dramen; ihr erster Roman erschien 1996. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter z. B. den Förderungspreis zum österreichischen Staatspreis für Literatur (2000) und den Anton Wildgans-Preis (2007). Zu ihren Werken gehören u. a. der Roman bzw. die Erzählung „Aushäusige“ (1996), die Romane „Die Zumutung“ (2003), die Romane „Über Nacht“ (2007) und „Stillbach oder Die Sehnsucht“ (2011), die Gedichtsammlung „Fang oder Schweigen“ (2002) sowie das Theaterstück „Bis daß ein Tod“ (1997). In ihrem Schaffen spielen das Motiv von Südtirol und der multikulturellen Identität (z. B. in ihrem Erzählerstling „Aushäusige“), der Krankheit (z. B. im Roman „Die Zumutung“), der Körperlichkeit und der Problematik der Transplantation von Organen und der Behandlung medizinisch-ethischer Fragen (z.B. im Roman „Über Nacht“, 2007) sowie die Opposition „Vergangenheit-Gegenwart“ eine bedeutende Rolle.
