Bilaterale Beziehungen
Österreich und Irland unterhalten betont freundschaftliche Beziehungen: Gemeinsamkeiten sind die pro-europäische Grundhaltung, das Bekenntnis zur Neutralität, das UNO-Engagement, insbesondere für friedenserhaltende Operationen, die Ablehnung der Kernenergie, der Einsatz für die globalen Menschenrechte, aber auch die Interessen der kleinen und mittleren Staaten innerhalb der EU.
Gemeinsam koordiniert man sich nach Möglichkeit bei sich immer wieder ergebenden gemeinsamen Anliegen. So hatten Irland und Österreich in Rahmen der Verhandlungen für ein Streubombenmoratorium, das bei der „Dublin Diplomatic Conference on Cluster Munitions“ im Mai 2008 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnte, ein gemeinsames Ziel; Irland und Österreich nehmen auch immer wieder gemeinsam an friedenserhaltenden Missionen teil, wie etwa im Kosovo oder zuletzt im Tschad und sind beide im Human Security Network vertreten.
Österreich genießt als Tourismusziel sowie im Hinblick auf historische Beziehungen (irische Mission; viele irische Militärs, die sog. „Wild Geese“, in Diensten Altösterreichs) und die Freude an österreichischer (vor allem klassischer) Kultur Sympathien. Umgekehrt reisen zunehmend viele Österreicher auf die "grüne Insel", um hier Natur und Menschen kennen zu lernen.
