Lesung von Robert Menasse in der Deutschen Internationalen Schule Den Haag

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Im Zuge seiner Lesereise durch die Niederlande wird Robert Menasse am 12. November 2010 eine Lesung in der Deutschen Internationalen Schule Den Haag halten. Die Lesung wird von der Deutschen Bibliothek organisiert. Der bekannte österreichische Autor liest aus seinem 2009 bei Suhrkamp erschienenen Buch Ich kann jeder sagen.
Über das Buch
Dreizehn Ich-Erzähler erinnern sich an Erlebnisse und Ereignisse, die prägend wurden für ihr Leben. Erinnerungen an den Tag, als John F. Kennedy erschossen wurde, als die RAF in Wien den Industriellen Palmers entführte, als Griechenland Fußball-Europameister wurde. Alles kommt wieder, sogar Erinnerungen. Robert Menasse erforscht auf eine sehr überzeugende Art und Weise, wie sich diese zufällig kollidierenden Ereignisse zueinander verhalten - nämlich ohne den logischen Zusammenhang, der ihnen gerne unterstellt wird.
Zur Person
Robert Menasse wurde am 21. Juni 1954 in Wien geboren. Er studierte in Wien, Salzburg und Messina Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft. Einen breiten Bekanntheitsgrad als Schriftsteller erzielte er mit dem Roman "Schubumkehr" (1995). Essays wie "Die sozialpartnerschaftliche Ästhetik" (1990) oder "Das Land ohne Eigenschaften" (1992) machten ihn berühmt.
Datum: 12.11.2010, 19.45-22.00 Uhr
Ort: Deutsche Internationale Schule Den Haag, van Bleiswijkstraat 125, Den Haag
