Bilaterale Beziehungen
Österreichisch-brasilianische Beziehungen
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind freundschaftlich, problemlos und reichen in den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. 1817 ehelichte die österreichische Erzherzogin Leopoldina Kronprinz Pedro aus dem portugiesischen Königshause Bragança. 1825 wurden die diplomatischen Beziehungen aufgenommen. 1952 versuchte Brasilien mit einer UN-Initiative den Abschluss des Österreichischen Staatsvertrages voranzutreiben.
Die bilateralen Beziehungen haben in den letzten Jahren eine erfreuliche Intensivierung erfahren. Ein Zeichen dafür ist der hochrangige Besuchsaustausch auf Ebene der Präsidenten bzw. Regierungschefs sowie der Außenminister.
Auch die wirtschaftlichen Beziehungen haben sich sehr dynamisch entwickelt. Das bilaterale Handelsvolumen hat sich seit 2003 mehr als verdreifacht. Brasilien ist zum viertgrößten Überseemarkt
für die österreichische Wirtschaft aufgestiegen. Mehr als 46% Prozent der gesamten Lateinamerika- und 60% Prozent der öst. Südamerikaexporte gehen nach Brasilien, wo österreichische Firmen mit derzeit über 170 Niederlassungen präsent sind.
Gemäß den Regestrierungen an der Botschaft leben ca. 5000 Österreicherinnen und Österreicher leben in Brasilien, ein Gutteil davon aus Familien, die schon seit Generationen hier leben. Die erste Ansiedlung österreichischer Auswanderer fand bereits Mitte des 19. Jahrhunderts statt.
