Bilaterale Beziehungen
Die Beziehungen zwischen Österreich und Kolumbien, Ecuador und Panama sind freundschaftlich und gestalten sich problemlos. Sie basieren auf gemeinsamen Grundprinzipien und -werten, die in der Charta der Vereinten Nationen niedergelegt sind, wie Demokratie, Menschenrechte, soziale und wirtschaftlichen Entwicklung oder das Engagement für ein starkes und effizientes multilaterales System. Diese Werte wurden in der Abschlusserklärung der Staats- und Regierungschef des IV. EU-Lateinamerika-Karibik Gipfels , der vom 11.bis 13. Mai 2006 in Wien stattfand, bekräftigt.
Die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Kolumbien erfolgte 1920. Schon bald nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde in Bogota eine österreichische Gesandtschaft errichtet, die Anfang der sechziger Jahre zur Botschaft aufgewertet wurde. Honorarkonsulate wurden in Kolumbien (Bogota und Barranquilla), Ecuador (Guayaquil) und Panama (Panama City und Colon) bereits viel früher und zwar um 1870 errichtet.
Kolumbien, Ecuador und Panama wurden für mehr als 1200 Österreicherinnen und Österreicher zur neuen Heimat. Viele Familien leben in den Ländern in zweiter und dritter Generation. Eine Reihe davon fand Aufnahme als Verfolgte des Nationalsozialismus.

