Kulturveranstaltungen der Botschaft Bogotá
Österreichische Nationalfeiertag 2010

- Der österreichische Botschafter Dr. Andreas LIEBMANN überreicht Botschafter Rosso José SERRANO CADENA das Abschiedsgeschenk für seine Tätigkeit in Österreich.Foto: ÖB Bogotá
Empfang zum Österreichischen Nationalfeiertag am 26. Oktober 2010: Unter den zahlreichen österreichischen Gästen und Mitgliedern des diplomatischen Corps befinden sich auch vier aus Wien zurückgekehrte ehemalige kolumbianische Botschafter.

- Der päpstliche Nuntius Monsignore Aldo CAVALLI begrüßt die Gattin des Botschafters Lisa LIEBMANN mit Tochter Esther.Foto: ÖB Bogotá

- Der Botschafter von Indonesien Michael MENUFANDU.Foto: ÖB Bogotá

- (von links nach rechts) der belgische Botschafter Joris COUVREUR mit Gattin Blanka PESINOVA, der Botschafter von Korea Seong Hoa HONG, der Botschafter von Uruguay Hugo CAYRÚS mit Gattin Patricia de CAYRÚS, sowie die Gattin des deutschen Botschafters Cecilia de MERTENS.Foto: ÖB Bogotá

- Der österreichische Botschafter begrüßt Herrn den ehemaligen kolumbianischen Botschafter in Wien Herrn Miguel DURÁN ORDÓÑEZ.Foto: ÖB Bogotá

- Der österreichische Botschafter mit den ehemaligen kolumbianischen Botschaftern in Wien (von links nach rechts): Rosso José SERRANO CADENA, Alfonso GÓMEZ MÉNDEZ und Carlos BULA.Foto: ÖB Bogotá
Österreich feiert das Bicentenario in Kolumbien mit einer großen Erwin Wurm Ausstellung - Memory in an age of Globalization - Perspektiven des Blicks von außen

- Vizekulturministerin María Claudia López mit Ausstellungskuratorin Dr. Sárolta Schredl, Botschafter Dr. Andreas Liebmann und der Consejera des Bicentinariums Ana Patricia VilloltaFoto: ÖB Bogotá
Jubiläen sind immer eine Gelegenheit zurück zu blicken, und so hat Kolumbien die Feier seines Bicentenarios, also der 200-Jahrfeier seiner Unabhängigkeit, ganz unter den Titel „Memoria“ gestellt. Gleichzeitig sind solche Jubiläen auch die Möglichkeit Blicke in die Zukunft und Blicke von außen zu werfen. Österreich hat sich daher dafür entschieden, anlässlich dieses wichtigen Jubiläums einen Akzent auf die zeitgenössische Kunst zu setzen.
Dass die Wahl dabei auf Erwin Wurm, einen der wichtigsten Gegenwartskünstler Österreichs, fiel erklärt Außenminister Michael Spindelegger folgendermaßen: „In unserer Zeit, bestimmt von Globalisierung und Konsum, die unsere Freiheit einengen und Abhängigkeiten entstehen lassen, überwindet Erwin Wurm in seinem Schaffen traditionelle Formen der Skulptur. Er gewinnt dadurch auf seine Art neuerlich Freiheit. Zugleich erinnert er damit auch an den Freiheitskampf eines Simón Bolívar oder an die Entdeckungsreisen eines Christoph Kolumbus, die jeder auf seine Art Zwänge ihrer Zeit abgeschüttelt haben. So sind auch wir alle gefordert, Freiheit immer wieder neu zu entdecken und zu erringen, ist sie doch untrennbar mit der Würde des Menschen verbunden. Die Besucher der Ausstellung haben dabei Gelegenheit, sich durch die Welt des Künstlers Erwin Wurm inspirieren zu lassen und aus dieser Erfahrung zu schöpfen.“
Mit dem Ausstellungsbeitrag zu Erwin Wurm ist Österreich das einzige Land in Kolumbien, das einen Akzent auf die moderne Kunst gesetzt hat. Größen in der kolumbianischen Kunstszene, aber auch die Präsidentin des kolumbianischen Bicentenarios, die First Lady Lina Moreno-Uribe zeigten sich von dieser Initiative begeistert. Die von der Kuratorin Dr. Sàrolta Schredl umsichtig zusammengestellte Ausstellung lockte bei ihrer Eröffnung am 8. Juni mehr als 300 Besucher in das Museum für Moderne Kunst in Bogotá. Nicht nur Kunststudenten folgten den „Instruction Drawings“ von Erwin Wurm und verwandelten sich selbst in „One Minute Sculptures“.

- Der italienische Botschafter Gerolamo Schiavoni mit der Direktorin des MAMBO Frau Gloria ZeaFoto: ÖB Bogotá

- Die Skultpuren Wittgenstein´s Space Warp, Philosophers untitled und Deleuze Kneeling DownFoto: ÖB Bogotá
Geleit zur Ausstellung des Bundesministers Dr. Michael Spindelegger
Kaum zwei andere Kontinente sind trotz der geographischen Distanz so eng miteinander verbunden wie Europa und Amerika. Diese Nähe basiert zu einem Großteil auf den geistesgeschichtlichen Wurzeln und daraus gewachsenen gemeinsamen Werten.
Das europäische Weltbild veränderte sich um 1500 grundlegend. Europa fand an der Schwelle zur Neuzeit in Amerika zunächst eine „Neue Welt“. Die Aufklärung konnte ihre Ideen zuerst in Amerika erfolgreich umsetzen. Während die französische Revolution mit den Werten von Demokratie und Menschenrechten, Gewaltenteilung und Pluralismus das Machtgefüge in Europa um 1800 nur kurz erschüttern konnte, gelang Lateinamerika oft nach jahrelangem Kampf und Ringen die Unabhängigkeit.
Kolumbien ist ein ganz besonderer Zeuge der Entwicklungen dieser 500 Jahre, erinnert doch bereits der Staatsname an Christoph Kolumbus. Der strahlende Freiheitskämpfer Simón Bolívar wurde 1819 erster Präsident Kolumbiens, fast ein Jahrzehnt nach Ausrufung der Unabhängigkeit am 20. Juli 1810 in Santa Fe de Bogotá, dem Sitz des damaligen Vizekönigreichs Neu-Granada.
An diese Ereignisse erinnern wir uns jetzt 200 Jahre später. Europa und Lateinamerika sind inzwischen mehr denn je Partner geworden. So finden seit 1999 alle zwei Jahre Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs statt. Auch Österreich fühlt nicht zuletzt als Gastgeber des 4. Gipfels der Europäischen Union mit Lateinamerika und der Karibik in Wien im Mai 2006 eine besondere Nähe zu dieser Region.
Ein wichtiger Teil der Partnerschaft zwischen Österreich und Kolumbien sind gemeinsame kulturelle Projekte. Historische Jubiläen geben dafür einen willkommenen Anlass. So fand beispielsweise im vergangen Jahr ein von der Österreichischen Botschaft in Bogotá in ganz Kolumbien veranstalteter Posterwettbewerb anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Falls des Eisernen Vorhangs großen Anklang. An diesem gemeinsam mit führenden Universitäten in Kolumbien veranstalteten Wettbewerb nahmen mehr als 200 Studenten teil und beeindruckten durch ihre künstlerische Kreativität und ihr großes Wissen über Europa.
Auch für Österreich sind historische Jubiläen in unseren Partnerländern von großer Bedeutung. Es war mir daher ein Anliegen, einen zeitgenössischen österreichischen Künstler von Weltrang zu diesem Anlass erstmals nach Südamerika zu bringen. Mich freut ganz besonders, dass Erwin Wurm im Museum Moderner Kunst in Bogotá eine Auswahl seines Schaffens dem Publikum in Lateinamerika präsentieren kann. Hunderte von Ausstellungen auf allen Kontinenten geben Zeugnis für seinen Weltruf.
In unserer Zeit, bestimmt von Globalisierung und Konsum, die unsere Freiheit einengen und Abhängigkeiten entstehen lassen, überwindet Erwin Wurm in seinem Schaffen traditionelle Formen der Skulptur. Er gewinnt dadurch auf seine Art neuerlich Freiheit. Zugleich erinnert er damit auch an den Freiheitskampf eines Simón Bolívar oder an die Entdeckungsreisen eines Christoph Kolumbus, die jeder auf seine Weise Zwänge ihrer Zeit abgeschüttelt haben.
So sind auch wir alle gefordert, Freiheit immer wieder neu zu entdecken und zu erringen, ist sie doch untrennbar mit der Würde des Menschen verbunden. Die Besucher der Ausstellung haben dabei Gelegenheit, sich durch die Welt des Künstlers Erwin Wurm inspirieren zu lassen und aus dieser Erfahrung zu schöpfen.
Kolumbien und seiner Bevölkerung gratuliere ich zum bicentenario der Unabhängigkeit und wünsche eine prosperierende Zukunft in Frieden und Freiheit.
Dr. Michael Spindelegger
Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten
Seminar "200 Jahr Franz Joseph Haydn und Felix Mendelssohn"
Die Österreichischen Botschaft Bogotá und Corporación Cultural Otto laden Sie anlässlich des 200. Todestages des österreichischen Komponisten Franz Joseph Haydn sehr herzlichen zu einem Seminar "200 Jahr Franz Joseph Haydn und Felix Mendelssohn" ein. Statt finden wird es bei freiem Eintritt in der Biblioteca Pública Virgilio Barco, Mittwochs, den 11. sowie 18. November 2009 von 16.00 bis 20.00 Uhr. Auf Ihr Kommen freuen sich die Vortragenden Ilse de Greiff, Jorge Sanmartín und Emilio Sanmiguel. Weitere Informationen erhalten sich auch unter der Telefonnummer 31158890 DW 363.
Österreichischer Nationalfeiertag am 26. Oktober 2009

- I.E. Adriana Mejía, Vizeaußenministerin und Botschafter Dr. Andreas LIEBMANNFoto: ÖB Bogotá
Botschafter Dr. Andreas Liebmann lud aus Anlass des Österreichischen Nationalfeiertags am 26. Oktober zum Festempfang in die Residenz. Rund 300 Gäste versammelten sich bei Sonnenschein im Garten der Residenz um mit Auslandsösterreicher/innen und Freunden anzustoßen. Darunter auch hochrangige Gäste, wie die kolumbianische Vizeaußenministerin I.E. Adriana Mejía.
200 Jahr-Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit: Dr. Sàrolta Schredl besucht Bogotá und Quito

- Überreichung Katalog von Erwin WurmFoto: Österreichische Botschaft Bogotá
Die international anerkannte Kunstexpertin Dr. Sàrolta Schredl wurde vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten damit beauftragt den österreichischen Beitrag zu den 200-Jahr-Feierlichkeiten für die Unabhängigkeit Kolumbiens und Ecuador vorzubereiten. Bei ihrem Besuch in Bogotá führte Dr. Schredl u.a. Gespräche mit der First Lady Lina Moreno de Uribe (der Vorsitzenden des Ehrenkomitees für das „Bicentenario“), sowie mit Vizekulturministerin Maria Claudia López.
Mit der Direktorin des Museums für Moderne Kunst Frau Gloria Zea wurde die Möglichkeit einer Ausstellung des berühmten österreichischen Künstlers Erwin Wurm besprochen. Im Bild: Frau Dr. Sàrolta Schredl überreicht Direktorin Gloria Zea einen Katalog von Erwin Wurm. Im Hintergrund Botschafter Dr. Andreas Liebmann.
„Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt“ (Joseph Haydn)

- Haydn Trio EisenstadtFoto: Wolfgang Simlinger
Seit seiner Gründung im Jahr 1992 haben die drei Musiker auf das Haydn-Jahr 2009 hingearbeitet, dem 200. Todesjahr von Joseph Haydn. Ihr Ziel war es als musikalischer Botschafter der Heimatregion Joseph Haydns die ganze Welt zu bereisen. Und nun im Jahr 2009 ist das Ensemble weltweit auf Konzerttournee mit den Kompositionsauftragswerken „D2H – DedicatedToHaydn“. Außerdem ist das Haydn Trio Eisenstadt von der Jury des Programms „The New Austrian Sound of Music“ für das Genre „Klassik“ ausgewählt worden. Dank Bemühungen der Österreichischen Botschaft in Bogotá wird das Trio am 22. Juli um 19.30 Uhr in der Biblioteca Luis Angel Arango, Bogotá sowie am 23. Juli um 20.00 Uhr im Teatro Metropolitano, Medellin ein Konzert geben. Wir, als Österreichsiche Botschaft, freuen uns Sie bereits jetzt herzlich dazu einzuladen.
Die österreichische Botschaft prämiert die besten Poster anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Falles des Eisernen Vorhanges

- Posters concurso 1Foto: BMeiA
Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Falles des Eisernen Vorhanges organisierte die österreichische Botschaft in Zusammenarbeit mit der Universitad del Norte und den Botschaften von Tschechien, Deutschland, Polen und Rumänien, dem Honorarkonsulat von Ungarn und der Delegation der Europäischen Kommission einen Posterwettbewerb. Von den insgesamt rund 200 Einreichungen, die jeweils aus einem Aufsatz und einem Poster bestanden, wurden die besten Arbeiten prämiert.

- Die Gewinner des Wettbewerbs: dritter Preis Laura Andrea González Beltrán , zweiter Preis Andrés Porras Ramirez, erster Preis René Alonso Guerra MolinaFoto: BMeiA

- Der österreichische Botschafter Andreas Liebmann überreicht als Hauptpreis eine Reise nach ÖsterreichFoto: BMeiA

- Der tschechische Botschafter Zdeněk Krejčí und der österreichische Botschafter werden vom Rektor der Universitad del Norte ausgezeichnetFoto: BMeiA
Kultur und Sprache
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