Niger

- Relations bilatérales avec le NigerBild: Relations Bilatérales
Österreich unterhält mit Niger seit Beginn seiner Unabhängigkeit 1960 freundschaftliche bilaterale Beziehungen. Seit 2004 besteht ein österreichisches Honorarkonsulat in Niamey. Am 23. März 2012 überreichte Botschafterin Aloisia Wörgetter ihr Beglaubigungsschreiben an Präsident Mohamadou Issoufou. Österreich unterstützt die Entwicklungsanliegen des Niger im Rahmen der Afrikanischen Union, der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, und leistet humanitäre Hilfe bei Dürren. Die 3,2 Mill Euro der OEZA 2001 für Regionalprojekte in Afrika kamen auch dem Niger zugute. Das Kulturzentrum Art.E Agadez wird im Rahmen der kleinen Botschaftsprojekte unterstützt, die österreichische Zivilgesellschaft unterhält enge Beziehungen zu Sozial- und Kulturinitiativen im Niger. In Niamey besteht ein SOS Kinderdorf.
Artikel in der Zeitung "Le Sahel": hier
Artikel zur Überreichung des Beglaubigungsschreibens: hier
Österreich gut vertreten im Niger
Maitre Seini Yaye vertritt seit 10 Jahren die österreichischen konsularischen Interessen im Niger. Am 26. Mai 2013 unterzeichneten er und die österreichische Botschafterin in Algier die Verlängerung seines Bestallungsvertrags für weitere 5 Jahre.
Das für Niger zurständige AußenwirtschaftsCenter Casablanca unterhält seit Jahresbeginn 2013 testweise einen Konsulenten der österreichischen Wirtschaft in Niamey.
Österreich ist daher gut im Niger vertreten.
Kompetenzzentrum Art.E-Agadez

- kompetenzzentrum agadez
Nähere Informationen über das Kompetenzzentrum Art.E-Agadez können Sie auf der Website des Kulturvereins Art.E-Agadez abrufen.
Den aktuellen Jahresbericht finden Sie hier.
Gesundheitskooperationen Österreich - Niger
Zahlreiche österreichische NGOs unterstützten Gesundheitsaktivitäten im Niger. Ärzte ohne Grenzen unterhält einen langjährige Kontakt, 2011 unterstützte MSF Österreich die Region Magaria mit 700.000 Euro.
Immer wieder werden schwierige Operationen in Wien durchgeführt. Im Moment erhält ein junger Nigrer eine neue Nase im AKH. Die aus dem Niger stammende kleine Fatimata wurde 2010 im Wilhelminenspital von einem speziellen Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Team operiert. Die 3 Stunden dauernde Operation verlief erfoglreich. Fitina, die Mutter ist überglücklich, beide sind inzwischen in den Niger zurückgekehrt. Die Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen und die Stadt Wien haben die Kosten der Reise und der Operation getragen.
Universität Wien plant ein Bildungszentrum für Maradi
Marie Catherine Kingbo, hat in 2006 in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Bischof in der Stadt Maradi eine Kongregation nach kirchlichem Recht gegründet, die derzeit bereits 17 Mitglieder hat. Diese Gemeinschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen aus dem ländlichen Raum, vorwiegend Mädchen und jungen Frauen, aber auch Buben und Burschen, Wissen zu vermitteln, das ihnen die Bewältigung ihrer bestehenden, aber auch auf sie zukommenden neuen Aufgaben, wie etwa Hausstands- und Familiengründung, Hygiene, Geburtenplanung und vieles andere erleichtert. Darüber hinaus werden auch Aktivitäten gesetzt, hungernde Babys und Kleinkinder zu ernähren – täglich werden bis zu tausend Mütter mit Kleinstkindern mit wertvoller Nahrung versorgt – und auch medizinisch zu betreuen. Weitere Aktivitäten, wie etwa die Vergabe von Mikrokrediten, die Abhaltung von Seminaren zur Wissensvermittlung an junge Menschen sind Bestandteil der Aktivitäten.
Ein großes Projekt von Marie Catherine ist die Errichtung einer Schule für rund 200 junge Mädchen in der Stadt Tibiri sowie eines Gebäudes mit Schlafmöglichkeiten. Dazu kommen noch ein paar weitere Gebäude für soziale Projekte. Nachdem das Grundstück bereits gekauft ist, geht es im nächsten Schritt um den Entwurf und die Planung der Gebäude. Für diese Aufgabe bietet die Technische Universität Wien ihre Kooperation an. Für das Sommersemester 2013 ist eine Entwurfsübung mit Studierenden der Universität vorgesehen. Deren Ergebnisse sind Grundlage für den Bau des Sozialzentrums.
Crossing Fashion Niger

- Crossing fashion Niger
Crossing Fashion Niger widmet sich dem Austausch steirischer mit nigrischen KünstlerInnen und den kulturellen Verschiedenheiten beider Länder sowie der Übersetzung der Impulse in künstlerische Arbeiten. Aus der Zusammenarbeit der DesignerInnen, Fotografen und Filmemacher entstand ein außergewöhnliches Gesamtprojekt, das in der nigrischen Stadt Agadez begann und in Österreich und Europa ebenso präsentiert wurde wird wie bei der afrikanischen Modemesse FIMA.
In Graz fand die Modeschau als Abschluss eines mehrwöchigen Workshops, der in Agadez/Niger gehalten wurde, statt. Der nigrische Designer Ahmed Bianou vertrat das kompetenz-zentrum Agadez dabei in Österreich.
Pressemeldungen: Area-Info
Ausstellung "Mode als Brücke" in Goldegg

- Schneider Herr Haidara Abdourahamane aus NigerBild: Mag.a Ursula Kermer
Das Kulturzentrum Schloss Goldegg, das größte im Land Salzburg, veranstaltete vom 13. bis 28. November 2010 eine Ausstellung mit dem Titel "Mode als Brücke", zusammengestellt von der Kultur- und Sozialanthropologin Mag.a Ursula Kermer.
Bereits in den Jahren 1995 und 2000 gab es im Bildungs- und Kulturbereich Kooperationen zwischen Schloss Goldegg/Salzburg und dem Niger) Ausgehend von dem in Österreich bereits mit Preisen ausgezeichneten Projekt Muu*, einem DesignerInnen- SchneiderInnennetzwerk zwischen Österreich und Niger, wird die Vielfältigkeit der Mode in Agadez/Niger gezeigt. Die Ausstellung beleuchtet historische Zusammenhänge und zeigt authentische Einblicke in die Lebens-, Alltags- und Arbeitswelt der Menschen. Dabei werden vielfältige Kooperationsbeziehungen zwischen Österreich und dem Niger, speziell der Region um Agadez gezeigt. Es gibt dabei auch eine enge Kooperation mit Frau Eva Gretzmacher, die seit vielen Jahren in verdienstvoller Weise in Agadez tätig ist.
Der Schneider Herr Haidara Abdourahamane aus Niger stand den Besuchern der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung und berichtete bei verschiedenen Veranstaltungen über seine Arbeit .
Einen Einblick in seine Arbeit in Agadez, Niger, wo er eine kleine Werkstatt einrichtet, finden Sie hier
IMARAN - Hilfe zur Selbsthilfe für Tuareg im Niger

- Tuareg Schmuck
Der österreichische Verein IMARAN - Hilfe zur Selbsthilfe für Tuareg im Niger - unterstützt mit dem Verkauf von Silberschmuck - und Kunsthandwerk die Realisierung seiner Projekte: Sicherstellung der Grundversorgung von Tuareg Nomaden in der Gegend von Talat (Gougaram), die Verbesserung der dortigen Lebensbedingungen und die Verringerung der Migration in die Nachbarstaaten Konkret geht es um den Bau und die Sanierung von Brunnen, den Aufbau und die Unterstützung von Gärten und die Unterstützung von Nomadenschulen.
Sos Kinderdorf in Niamey
Erfahren Sie mehr über das Sos Kinderdorf in Niamey. Informationen dazu können Sie auf folgender Website abrufen.
Beautiful Nomades

- beautiful-modern-nomads
Das Buch von Ines Kohl mit dem Titel "Beautiful Modern Nomads
Bordercrossing Tuareg between Niger, Algeria and Libya" können Sie hier bestellen

