Wirtschaft
Nachdem die Wirren der Zeit Amins und Obotes beendet waren und Uganda sich unter dem derzeitigen Staatschef Museveni stabilisierte, setzte in Uganda ein beständiges Wirtschaftswachstum ein. Die Wirtschaft im Süden und im Zentrum des Landes prosperiert derzeit. Hauptexportprodukt ist Kaffee, in kleinerem Umfang auch Gold. Aber auch Tee, Fisch aus dem Viktoriasee, Bananen, Kakao und Tabak werden exportiert. Dennoch zählt Uganda weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt, Uganda ist zudem stark vom Klimawandel durch Ernteausfall betroffen.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2011 wird auf 16 Milliarden US-D geschätzt. Die Landwirtschaft, in der mehr als 80% der Einwohner beschäftigt sind, erwirtschaftet rund 20% der gesamten Wirtschaftskraft. Die Industrie hat einen BIP-Anteil von ca. 25% und der Dienstleistungssektor von mehr als 50%. Die durchschnittliche Inflationsrate in 2011 betrug 13,7%. Der Staatshaushalt umfasste 2011 Ausgaben von umgerechnet 3,364 Milliarden US-D.
Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen
Die österreichischen Exporte betrugen im Jahr 2011 (Jänner bis Dezember 2011) rund EUR 4.126.260 Millionen, wohingegen die Importe ugandischer Waren nach Österreich im Jahr 2011 (Jänner bis Dezember 2011) EUR 2.405.744 Millionen ausmachten. Nach Uganda exportiert werden primär Energiegetränke, Maschinen für Spinnereien, Sicherungsschalter, Papier und Pappe. Importprodukte sind vornehmlich Kaffee, ölhaltige Saaten und Früchte sowie Rindfleisch.
