Wirtschaft
Wirtschaftliches Zentrum der Republik Kongo ist Pointe Noire, wo der Hafen für Erze, Holz, etc. derzeit weiter ausgebaut wird.
Die Republik Kongo ist reich an Bodenschätzen: Öl ist verantwortlich für rund 85% der Staatseinnahmen. Die Produktion ist im Ansteigen begriffen und das Wirtschaftswachstum lag im Jahr 2011 bei rund 5%. Daneben besitzt das Land große Flächen an tropischem Regenwald und landwirtschaftlich nutzbarer Flächen; es wird zudem Holz und Zucker exportiert. In Zanaga nahe der Grenze zu Gabun soll bis 2016 eine neue Eisenerzgrube entstehen, welche - sobald sie in Betrieb gehen wird - die Republik Kongo zu den weltweit führenden Exportländern von Eisenerz machen wird.
Ein Schwerpunkt liegt zudem im Ausbau der bereits in großem Umfang betriebenen Forstwirtschaft, welche mittlerweile den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig des Landes bildet. Weitere wichtige Industriezweige sind Textil-, Zement- und die chemische Industrie.
Hauptexportländer sind die USA, China, Südkorea und Frankreich, während die Importe vor allem aus Frankreich, China, den USA und Indien kommen.
Die Republik Kongo ist bestrebt, vor allem die Landwirtschaft und die Infrastruktur aufzubauen. Die Steuerreform der Jahre 2012-2013 zielt u.a. auf eine Vereinfachung des Steuersystems sowie eine Stärkung der Kapazität von Institutionen ab.
Über das nationale Budget der Republik Kongo gibt es keine detaillierten Zahlen. Der Pariser Klub hat 805 Mio. US-D Schulden abgeschrieben; zudem wurden dem Land in den letzten Jahren vermehrt bilaterale Schulden erlassen.
Im Human Development Index belegt die Republik Kongo den 126. Platz von 169.
Die vorläufigen österreichischen Importe aus der Republik Kongo betrugen im Jahr 2011 (Januar bis September) 72.993 Euro, das sind 70,1% weniger als im Vorjahr. Die vorläufigen österreichischen Exporte in die Republik Kongo betrugen im Jahr 2011 (Januar bis September) 978.748 Euro, das sind 40,9% weniger als im Vorjahr (Die Zahlen stammen von AußenwirtschaftsCenter Kairo).
