Wirtschaft
Wirtschaft: Stand 2011
Djibouti gehört jedoch weiterhin zu den sog. least developed low-income food deficit countries. Vor allem für junge Menschen gibt es derzeit nur wenige Jobaussichten. Aus diesem Grund wurde 2010 von Präsident Guelleh die sog. Nationale Initiative für soziale Entwicklung mit dem primären Fokus auf Armutsreduzierung initiiert, welche mit Hilfe von externer Donorunterstützung effektiv umgesetzt werden soll. Eine für April 2011 geplante Pledging Konferenz in Djibouti wurde aufgrund der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen bis auf weiteres verschoben.
Die Übernahme des Hafens von Djibouti durch Dubai World (vormals Dubai Ports International; DPI) erfolgte im Jahre 2000 für eine zwanzigjährige Periode. Diese Übernahme führte zu einer wesentlichen Steigerung des Einflusses Dubais bzw. generell der arabischen Staaten in Djibouti. Während der Einfluss Frankreichs und der französischen Sprache laufend zurückgeht, führt die Präsenz Dubais und der USA zu einer rasch anwachsenden Bedeutung der arabischen und englischen Sprache.
Im2010 UN Human Development Indexnimmt Djibouti unter 169 Staaten den 147. Platz ein.
Neben Somalia, Kenia, Eritrea und Teilen Äthiopiens leidet Djibouti bereits seit Jahren unter einer anhaltenden Dürreperiode, die an die 120.000 nomadische Bauern in ihrer Existenzgrundlage bedroht, im VN-Jargon eine "forgotten emergency".
Das Handelsvolumen Österreichs mit Dschibuti ist sehr gering. Nach Djibouti exportiert werden vor allem Tabakwaren, Schnittholz, Pumpen und Getränke.
Der bilaterale Außenhandel mit Djibouti betrug bisher im Jahr 2011 (Jänner bis September 2011) exportseitig rund 90.594 EUR, importseitig 343.955 EUR. Nach Djibouti exportiert werden vor allem Tabakwaren, Schnittholz, Pumpen und Getränke.
