Erste Stellungnahme von Außenministerin Plassnik zur Entführung von Österreichern
Zeit im Bild 2, 13.03.2008
Zimmermann Marie-Claire (ORF)
Und wir schalten jetzt direkt weiter nach Brüssel, wo die Spitzen der österreichischen Regierung und auch die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik derzeit beim EU-Gipfel sind. Dort haben sie auch die Botschaft vom Ultimatum vernommen. Und ich frage jetzt Hans Bürger, der wie ich sehe, auch gerade die Außenministerin neben sich hat, wie denn die Reaktion der österreichischen Regierung auf diese Botschaft ist?
Bürger Hans (ORF)
Sie haben es gesehen, die Außenministerin ist eben zu uns gekommen vor wenigen Sekunden und ich frage Sie einfach, was die Reaktion Österreichs ist.
Plassnik Ursula
Ich habe mich kurz mit dem Bundeskanzler und dem Vizekanzler unterhalten. Es ist, so wie in der ersten Botschaft der Entführer angekündigt, eine neue Meldung eingegangen. Darin werden politische Forderungen gestellt, deren Erfüllung nicht in den Verantwortungsbereich Österreichs fällt. Wir haben die angemessenen Maßnahmen ergriffen, um uns für das Leben und die Unversehrtheit der Geiseln einzusetzen. Das ist, was ich Ihnen im Augenblick mitteilen kann.
Bürger Hans (ORF)
Herzlichen Dank und damit zurück nach Wien.
Zimmermann Marie-Claire (ORF)
Dankeschön Hans Bürger. Das war die erste Stellungnahme der Außenministerin zum eben bekannt gewordenen Ultimatum der Entführer der beiden Tunesienurlauber aus Salzburg.
