Staatssekretär Waldner stellt sich am 9. Mai Fragen zu Europa
Wien, 9. Mai 2012- „Gerade den jungen Österreicherinnen und Österreichern liegt die Zukunft Europas am Herzen. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen direkt mit ihnen über Europa zu diskutieren,“ so Staatssekretär Waldner anlässlich einer Diskussionsrunde am Europatag mit rund 100 Schülern des BORG Hegelgasse in Wien.
„Unsere intensive Debatte zur aktuellen Lage in Europa zeigt, wie interessiert die Bevölkerung an aktuellen Europathemen ist. Besonders beeindruckt hat mich das detaillierte Wissen und der positive Zugang zu Europa der Schülerinnen und Schüler“ hielt Waldner fest.
„Unter dem Eindruck der Wahlen in Frankreich und Griechenland ist eine angeregte Diskussion zu Themen wie Zukunftschancen, Sparen, Wachstum, Migration und Arbeitsplätze mit jungen Leuten besonders wichtig. Das erfolgreichste Friedensprojekt der Welt ist nämlich alles andere als selbstverständlich“ so Waldner. Nun ist eine europäische Doppelstrategie – Stabilisierung der Haushalte und gleichzeitige Impulse für Wachstum und Beschäftigung – das vorrangige Ziel. „Dies sind jedoch keine neuen Ideen denn bereits seit einigen Monaten arbeiten die Europäischen Staats- und Regierungschefs an diesbezüglichen gezielten Maßnahmen. Wir setzen uns insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe ein, um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, daher hat VK Spindelegger eine Initiative für einen Wachstums- und Innovationsfonds auf EU-Ebene vorgeschlagen“, so der Staatssekretär.
„Vor 62 Jahren am 9. Mai unterbreitete der damalige französische Außenminister Robert Schuman dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer seinen Vorschlag für ein Vereintes Europa als unerlässliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen“ erläuterte Waldner. „Heute sehen wir viele Errungenschaften der EU als selbstverständlich, wir nützen die Vorteile der EU, wie den freien Reiseverkehr, täglich. Wir sollten den Europatag auch nutzen, über diese Entwicklungen und die Bedeutung der EU für jeden von uns zu diskutieren. Dabei ist auch eine kritische Auseinandersetzung wichtig“, führte Waldner weiter aus, „denn nur so kann ein fruchtbarer Boden für eine Weiterentwicklung der EU entstehen“.
Anlässlich des Europatages wird Staatssekretär Waldner 12:30 Uhr zusätzlich im Live-Chat der Tageszeitung „Die Presse“ interessierten Leserinnen und Lesern zu Europafragen Rede und Antwort stehen. http://diepresse.com/home/chat
Rückfragehinweis:
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