Spindelegger: „Jetzt Chance Nahost-Friedensprozess wieder in Gang zu setzen“
Vizekanzler verurteilt Anschlag in Tel Aviv
Wien, 22. November 2012 - Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger zeigte sich erleichtert über die von Ägypten vermittelte Waffenruhe im Süden Israels und im Gaza-Streifen und verurteilte gleichzeitig den Bombenanschlag auf einen Linienbus in Tel Aviv, bei dem mehr als 20 Personen verletzt wurden. Zum Anschlag hatten sich die Al-Aqsa-Brigaden bekannt. „Dieser erschütternde Anschlag zeigt einmal mehr, dass der Stillstand im Nahen Osten überwunden werden muss, um den Extremisten ihren Nährboden zu entziehen“, so Spindelegger.
„Ich hoffe, dass die vermittelte Waffenruhe hält und sich daraus ein dauerhafter Waffenstillstand entwickelt. Eine rasche Wiederaufnahme ernsthafter Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern ist dringender als je zuvor“, so Spindelegger und führte fort: „Durch den Abschuss von Raketen auf israelisches Staatsgebiet und die permanente Bedrohung der Bewohner Südisraels kann der Palästinakonflikt nicht gelöst werden. Es bedarf dringend einer politischen Lösung. Die jüngsten intensiven diplomatischen Bemühungen unter ägyptischer Führung, einschließlich jener des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und der amerikanischen Außenministerin sowie aus dem Kreis der Europäischen Union haben einmal mehr bewiesen, dass die internationale Gemeinschaft zur aktiven Mithilfe bereit ist.“
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