Spindelegger fordert engere Kooperation der Alpenstaaten
Innsbruck – 12. Oktober 2012 - „Über die Zukunft des Alpenraums muss Klarheit und Einverständnis in Europa herrschen“, erklärte Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger aus Anlass der heutigen Konferenz der Alpenstaaten und Alpenregionen in Innsbruck zum 40-Jahr Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer.
Die Alpenregionen kooperieren beispielhaft in Europa seit 40 Jahren. Der Alpenraum stehe heute aber – so Spindelegger – vor neuen Herausforderungen. In einem wirtschaftlich angespannten Umfeld, durch eine Finanz- und Staatschuldenkrise die ganz Europa erfasst hat, bedürfe es gezielter Wachstumsmaßnahmen, um Arbeitsplätze zu sichern und kleine und mittlere Unternehmen zu fördern.
„Ich bin davon überzeugt“, so der Vizekanzler, „dass hier nur gemeinsam gestaltete Konzepte wirken können. Ich unterstütze daher die heute vorgestellte Initiative zur Entwicklung einer makroregionalen Strategie für den Alpenraum voll und ganz. Wirtschaft, Klimawandel, Landschaftsschutz, Verkehr und Energie sind Fragen, die im Alpenraum koordiniert angegangen werden sollten. Diese Ziele müssen auf europäischer Ebene mit einer gemeinsamen Strategie für den Alpenraum verfolgt werden.“
Spindelegger betonte, dass dabei die Rolle der Alpenländer auch in einem weiteren Kontext zu sehen sei. Sie helfen durch ihre Zusammenarbeit die potentielle Nord-Süd-Trennung Europas zu überwinden und setzen dabei einen neuen Maßstab für ein gemeinsames europäisches Denken.
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