Spindelegger zur Situation auf der Koreanischen Halbinsel
Außenminister tief besorgt über die angespannte Situation, ruft zur Besonnenheit auf. Gewalt ist kein Weg.
Wien, 19. Dezember 2010 - Außenminister Michael Spindelegger zeigt sich tief besorgt über die angespannte Situation auf der koreanischen Halbinsel. Nach einem Artillerieangriff Nordkoreas am 23. November, der militärische und zivile Opfer auf südkoreanischer Seite gefordert hat, ist die Situation aufgrund südkoreanischer Militärübungen und der Drohungen Nordkoreas weiterhin äußerst angespannt. Der Außenminister rief daher alle Parteien zu Besonnenheit auf: "Es darf keinesfalls zu weiteren Gewaltaktionen kommen, Gewalt löst keine Probleme. Das Waffenstillstandsabkommen ist voll zu respektieren".
"Ich appelliere an beide Seiten, Lösungen ausschließlich auf dem Verhandlungsweg zu suchen und rufe alle regionalen Partner auf, die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in dieser hochsensiblen Region nachhaltig zu unterstützen. Stabilität umfasst auch die Schaffung einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel. Dies wird Österreich auch im Rahmen der für heute anberaumten Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrates in New York deutlich zum Ausdruck bringen", so Spindelegger weiter.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische
und internationale Angelegenheiten
Mag. Alexander Schallenberg
Pressesprecher des Außenministers
Tel.: T: ++43(0)50 1150-3265, F: ++43(1)535 50 91
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