Plassnik: "Österreich braucht eine klare und berechenbare Europapolitik"
Außenministerin zum Regierungsbildungsauftrag an Werner Faymann
Wien, 8. Oktober 2008 - "Zu Recht hat der Bundespräsident im heutigen Regierungsbildungsauftrag an Werner Faymann ausdrücklich gefordert, dass "Österreich am Projekt der europäischen Zusammenarbeit weiterhin als verlässlicher Partner aktiv mitarbeitet". Österreich braucht eine klare und berechenbare Europapolitik, wie das seit unserem EU-Beitritt 1995 auch für jede Bundesregierung selbstverständlich war", betonte Außenministerin Ursula Plassnik.
"Österreich und die Europäische Union insgesamt stehen heute vor großen Herausforderungen. In diesem anspruchsvollen Umfeld geht es darum, unsere rotweißroten Interessen in Europa und in der Welt einig und bestmöglich zu vertreten. Dazu muss Österreich auch in Zukunft eine einheitliche Linie vertreten und darf sich nicht selbst schwächen oder gar unnötig selbst fesseln", sagte Plassnik.
"Ich begrüße deshalb die Klarheit des Bundespräsidenten in seinem heutigen Auftrag zur Regierungsbildung", erklärte die Außenministerin. "Es war und ist meine Überzeugung", führte Plassnik weiter aus, "dass die österreichische Außenpolitik von Zurufen unbeeindruckt auf bewährten Grundlagen aufbauen und dass Österreich am Projekt der europäischen Zusammenarbeit weiterhin geradlinig als verlässlicher Partner aktiv mitgestalten muss".
"Unser Ziel muss ein starkes Österreich in einem starken und geeinten Europa sein", bekräftigte die Außenministerin. "Das ist nicht nur Regierungslinie, sondern für ein Land unserer Größe geradezu Staatsräson."
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