Plassnik: "Zustimmung zur Europäischen Union steigt langsam, aber kontinuierlich"
18.12.2006
Aktuelle Eurobarometer-Umfrage mit positiven Signalen
"Die Trendwende im Meinungsbild der Österreicher über die EU, den der österreichische EU-Ratsvorsitz eingeleitet hat, hält an. Die Zustimmung zur Europäischen Union steigt langsam, aber kontinuierlich. Ich verstehe das als klaren Auftrag an die Bundesregierung, die Informations- und Vertrauensarbeit konsequent fortzusetzen", erklärte Außenministerin Ursula Plassnik zur Veröffentlichung der jüngsten Eurobarometer-Umfrage. "Besonders positiv stimmt die Tatsache, dass eine deutliche Mehrheit der Jugendlichen die Teilnahme am gemeinsamen Europa als eine gute Sache sieht", unterstrich Plassnik.
Steigende Zustimmungswerte ergeben sich auch bei konkreten Fragestellungen. "Die Österreicherinnen und Österreicher sprechen sich eindeutig für ein starkes, selbstbewusstes Europa in der Welt aus", betonte Plassnik. So vertrauen beispielsweise bei Sicherheitsthemen die Österreicher besonders auf Europa. 55% der Befragten meinten etwa, dass in den Bereichen Verteidigung und Außenpolitik sowie Bekämpfung der Kriminalität eine gemeinsame Vorgangsweise der Union einem rein einzelstaatlichen Handeln vorzuziehen wäre. Bei der Frage nach der Terrorismusbekämpfung liegt dieser Wert bei 69%. Auch die Teilnahme an der europäischen Währungsunion wird von zwei Dritteln der Befragten befürwortet.
Die Ergebnisse des Eurobarometers decken sich im Wesentlichen mit jenen der jüngsten Studie der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE), wonach 51% der Österreicher in der EU-Mitgliedschaft insgesamt Vorteile sehen, was einem Anstieg von zwölf Prozentpunkten seit März 2006 entspricht.
Rückfragehinweis:
Außenministerium
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
abti3(at)bmaa.gv.at
