"UNO-City seit 25 Jahren exzellenter Rahmen für erfolgreiche Arbeit der Wiener VN-Organisationen"
18.10.2004
Ferrero-Waldner bei Festakt anlässlich 25 Jahre VIC
Wien, 18.Oktober 2004 - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner drückte im Rahmen des Festakts anlässlich 25 Jahre Vienna International Center (VIC) in Wien ihre große Wertschätzung für die in Wien ansässigen VN-Organisationen und Einheiten aus: "Die Unterstützung der im VIC angesiedelten VN-Organisationen und ihrer so bedeutenden Arbeit war mir immer ein wichtiges Anliegen und hat in meiner Amtszeit, nach bester österreichischer Tradition, stets Priorität genossen."
Für Ferrero-Waldner hat sich das VIC in den vergangenen 25 Jahren zu einem heute weltweit anerkannten Hauptsitz der Vereinten Nationen entwickelt. "Ich glaube mit Recht sagen zu können, dass die Aktivitäten der in Wien ansässigen VN-Organisationen globale Aufmerksamkeit auf sich ziehen, denn ihre Aufgabenbereiche umfassen die wesentlichen Ziele der Vereinten Nationen. Seien es die IAEO und die Vorbereitende Kommission für die Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO PrepCom), das VN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), wo Österreich der größte Beitragszahler ist, oder die UNIDO, die sich auf den so wichtigen Bereich der Entwicklungshilfe durch wirtschaftsfördernde Maßnahmen konzentriert. Diese vier VN-Organisationen verfolgen alle ein gemeinsames Ziel: Menschliche Sicherheit zu gewährleisten, d.h. jene Rahmenbedingen zu schaffen, die den Menschen ein Leben frei von Angst und Not ermöglichen."
Die Außenministerin erläuterte, warum Österreich als Amtssitz der Vereinten Nationen ein so großes Interesse an der Arbeit der Wiener VN-Organisationen hat: "Österreich unterstützt nicht nur ihre Inhalte und Mandate, uns ist es zudem besonders wichtig, für ihr reibungsloses Funktionieren im Amtssitz Österreich zu sorgen. Denn so können wir die Bedeutung der VIC-Organisationen als Ort, wo richtungsweisende und globale Entwicklungen diskutiert und vorangetrieben werden, erfolgreich fortsetzen." In diesem Zusammenhang bedankte sich Ferrero-Waldner bei der Stadt Wien und insbesondere bei ihrem Bürgermeister Michael Häupl für die "exzellente Zusammenarbeit, die sich vor allem im Sicherheitsbereich als unerlässlich erwiesen hat."
Im Rahmen der Feierlichkeiten unterzeichneten Außenministerin Ferrero-Waldner und die Generaldirektoren der vier im VIC angesiedelten Internationalen Organisationen (IAEO, UNIDO, UNOV, CTBTO) ein Memorandum of Understanding, in dem die Errichtung einer neuen, bis zu 1200 Personen fassenden Konferenzhalle auf dem Gebiet des VIC vereinbart wurde. "Dieses Projekt ist Symbol der dynamischen und zukunftsorientierten Amtssitzpolitik , die mir während meiner gesamten Amtszeit ein besonderes Anliegen war." Die neue Konferenzhalle, deren Eröffnung für 2007 geplant ist, soll allen vier Organisationen zur Verfügung stehen und die Funktion des VIC als weltweit anerkannter und bedeutender Konferenzort weiter bestärken. Als Siegerprojekt wurde im Rahmen eines internationalen Architekturwettbewerbs, an dem sich 68 Architekturbüros beteiligt hatten, der Entwurf des Wiener Architekten Dipl. Ing. Albert Wimmer ausgewählt. (für weitere Informationen siehe www.conference-c2.com).
