Ferrero- Waldner zu Parlamentswahlen in Serbien
29.12.2003
Wien, 29. Dezember 2003 - In einer ersten Reaktion auf die serbischen Parlamentswahlen vom 28. Dezember 2003 wertete Außenministerin Benita Ferrero-Waldner die Stimmengewinne radikaler und nationalistischer Kräfte als beunruhigendes Signal. "In dieser schwierigen Situation kommt allen demokratischen und reformorientierten Parteien Serbiens eine besondere Verantwortung zu", unterstrich Ferrero-Waldner.
Es gebe "für Serbien keine erfolgversprechende Alternative zur Fortsetzung des politischen und wirtschaftlichen Reformkurses und zur schrittweisen Annäherung an die gemeinsamen europäischen Strukturen". Österreich hoffe, dass sich die demokratischen Kräfte Serbiens in den kommenden Wochen auf die klare Fortsetzung dieses Kurses einigen würden. "Eine Regierung Serbiens, die diesen Zielen verpflichtet ist, kann auch weiterhin auf die Unterstützung Österreichs zählen", meinte Ferrero-Waldner abschließend.
