Moskauer Geiseldrama: Ferrero-Waldner nimmt Kontakt mit russischem Außenminister auf
24.10.2002
Wien/Brüssel, 24. Oktober 2002 - Im Zusammenhang mit dem Moskauer Geiseldrama wandte sich Außenministerin Ferrero-Waldner heute an ihren russischen Amtskollegen Igor Iwanow.
In einem an Iwanow gerichteten Schreiben brachte die Außenministerin ihr "tiefempfundenes Mitgefühl für die Geiseln und ihre Angehörigen" zum Ausdruck. Weiters wies die Außenministerin darauf hin, dass sich unter den Geiseln auch eine Österreicherin befinde. Die Erklärung von Präsident Putin, dass "der unversehrten Freilassung der Geiseln höchste Priorität beigemessen werde" sei daher in Österreich mit großer Genugtuung aufgenommen worden.
Abschließend stellte Ferrero-Waldner mit aller Deutlichkeit fest, dass "terroristische Akte durch kein wie immer geartetes Motiv entschuldigt werden können". "Wo immer es Terrorismus gibt muss dieser durch entschlossenes und solidarisches Vorgehen der Staatengemeinschaft bekämpft werden", so die Außenministerin.
