Nach Terroranschlägen: 15 Österreicher werden noch gesucht
20.09.2001
Wien, 20. September 2001 - Die Liste der nach den Terroranschlägen in den USA gesuchten Österreicher hat sich weiter reduziert. 15 Österreicher haben sich noch nicht gemeldet. Ihre Angehörigen vermuten, sie hätten sich zum Zeitpunkt der Attentate im Raum New York aufgehalten. Es gibt jedoch keinerlei konkrete Hinweise darauf, dass einer der 15 zum Zeitpunkt der Terroranschläge im World Trade Center war.
Eine österreichische Staatsbürgerin, von der man bis gestern annahm, sie hätte für die im World Trade Center untergebrachte Firma Morgan Stanley gearbeitet, ist laut Auskunft der Firma nicht mehr dort beschäftigt gewesen.
Die Angaben eines Großteils der Angehörigen über die Identität und den vermuteten Aufenthaltsort der Österreicher in den USA waren zunächst vage. Das Außenministerium hat daher gemeinsam mit den österreichischen Sicherheitsbehörden die Angehörigen der 15 weiterhin gesuchten Österreicher um Bereitstellung aller zur Ausforschung notwendigen Details ersucht.
In den letzten Tagen haben sich zahlreiche ursprünglich gesuchte Österreicher bzw. deren Angehörige beim Außenministerium (Telefonhotline: (01) 53 115 4411) gemeldet. Das Außenministerium wird gemeinsam mit dem Generalkonsulat New York die Ausforschung der verbleibenden 15 Österreicher mit Nachdruck fortführen. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass die restlose Aufklärung aller Fälle noch einige Zeit dauern wird.
