Frankreich zeigt Verständnis für österreichische Transitproblematik
24.10.2001
Ferrero-Waldner traf französischen Verkehrsminister Gayssot
Paris, 24. Oktober 2001 - Der französische Verkehrsminister Jean-Claude Gayssot sagte heute gegenüber Außenministerin Benita Ferrero-Waldner seine Unterstützung für eine Übergangsregelung nach dem Auslaufen des österreichischen Transitvertrages zu. Gemeinsames Ziel sei die Verlegung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene und eine Internalisierung der externen Kosten.
Die beiden Minister haben heute vereinbart eine bilaterale Kommission für Verkehrsfragen einzurichten, die sich mit der Transitverkehrsproblematik und Fragen der Zukunft der europäischen Verkehrspolitik befassen wird. Österreich wird in die Kommission zwei Vertreter des Außenministeriums, einen Vertreter des Verkehrsministeriums und einen Vertreter des Bundeskanzleramtes einbringen, Frankreich je einen Vertreter des Außenministeriums, des Wirtschaftsministeriums und des Verkehrsministeriums. Das erste Treffen der Kommission wird Anfang November stattfinden.
