Ferrero-Waldner trifft tadschikischen Außenminister Nazarow in Wien
16.10.2001
Meinungsaustausch über Situation in Zentralasien
Wien, 16. Oktober 2001 - "Ich schätze es sehr, dass Minister Nazarow nach Österreich gekommen ist, um uns über die Situation in der Region zu informieren," so Außenministerin Benita Ferrero-Waldner heute nach ihrem Gespräch mit dem tadschikischen Außenminister Talbak Nazarow. Die Außenministerin pflegt einen regelmäßigen Meinungsaustausch mit Tadschikistan. Gerade jetzt ist Tadschikistan als Nachbar von Afghanistan und durch seine ethnische Verwandtschaft - die afghanische Nordallianz ist mehrheitlich tadschikisch - eine wichtige Informationsquelle über die Geschehnisse in der Region. Ferrero-Waldner betonte weiters, dass Tadschikistan durch Integration ehemaliger islamistischer Opposition in Regierungsstrukturen Vorbildcharakter für andere Staaten haben kann.
Der OSZE-Zentralasienschwerpunkt im Vorjahr, während des österreichischen OSZE-Vorsitzes, hat Österreich mit zentralasiatischer Problematik vertraut gemacht. "Österreich ist vertrauensvoller Gesprächspartner der Staaten der Region geworden," so die Außenministerin.
Außer den unmittelbaren Entwicklungen in der Region waren noch Drogen- und Verbrechensverhütung sowie humanitäre Hilfe und ein Projekt des Außenministeriums zur Zusammenarbeit der Universitäten Gesprächsthemen.
