Ferrero-Waldner nächste Woche in Den Haag und Athen eingeladen
23.11.2001
Terrorismusbekämpfung und Sicherheitsfragen im Zentrum der Gespräche
Wien, 23. November 2001 - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner wird kommende Woche zu bilateralen Besuchen nach Den Haag und nach Athen reisen. Im Zuge ihres Aufenthaltes in Den Haag am Montag, den 26. November, wird die Ministerin mit dem niederländischen Außenminister Jozias Van Aartsen ein Arbeitsgespräch führen. Im Anschluss an das Gespräch werden die beiden Außenminister ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnen. Am Nachmittag wird Ferrero-Waldner den Generaldirektor der OPCW (Organisation for the Prevention of Chemical Weapons), José Mauricio Bustani treffen. Dabei wird u.a. über Modalitäten der internationalen Zusammenarbeit im Hinblick auf die Umsetzung der Chemical Weapons Convention (CWC) gesprochen werden. Die Terrorakte vom 11. September haben die Notwendigkeit auf eine universelle Lösung und auf rasches Handeln der Internationalen Gemeinschaft in Bezug auf chemische Waffen deutlich gemacht.
Am Dienstag, den 27. November, wird Ferrero-Waldner nach Athen reisen, um dort mit Griechenlands Außenminister Georgios Papandreou und Staatspräsident Costis Stephanopoulos zusammen zu treffen. Am Mittwoch folgen Gespräche mit Parlamentspräsident Apostolos Kaklamanis und Kostas Karamanlis, Chef der größten Oppositionspartei, der konservativen Nea Dimokratia. Die Hauptthemen bei den Gesprächen in Athen werden neben der internationalen Lage in Folge der Terroranschläge vom 11. September vor allem EU-Themen sein: Insbesondere die EU-Erweiterung, bei der Griechenland vehement für den Beitritt Zyperns kämpft sowie die Lage am Balkan, wo Österreich, Griechenland und Italien eine intensive Zusammenarbeit aufgebaut haben, werden im Mittelpunkt der Gespräche stehen. Weitere Themen sind Transit, illegale Immigration und Nuklearpolitik. Griechenland verfügt wie Österreich über keine Kernkraftwerke.
