Ferrero-Waldner: ,,Kampf gegen Terrorismus darf kein Konflikt der Kulturen oder Religionen sein"
25.09.2001
Außenministerin heute zu Gesprächen in Ägypten.
Kairo, 25. September 2001 - "Das Ziel meiner Reise nach Syrien, Jordanien und nunmehr Ägypten ist es, der politischen Führung und vor allem den Menschen in der Region in der gegenwärtigen Situation den Rücken zu stärken und sie an ihre globale Verantwortung zu erinnern!". Dies sagte Außenministerin Benita Ferrero-Waldner heute in Kairo, der letzten Station ihrer Reise in den Nahen Osten.
Aus ihren bisherigen Gesprächen zieht die Außenministerin den Schluss, dass viele der arabischen Länder in die Koalition gegen den Terrorismus eintreten werden. "Der saudische Außenminister teilte mir in unserem Gespräch mit, dass die diplomatischen Beziehungen mit den Taliban abgebrochen wurden und dass die Idee des Zusammenwirkens mit den Vereinigten Staaten gegeben ist!", so Ferrero-Waldner.
Die Außenministerin traf auf den Stationen ihrer Reise jeweils die höchsten geistlichen Würdenträger - es ist ihr ein Anliegen, mit ihren Besuchen zu dokumentieren, dass der Kampf gegen den Terrorismus keineswegs ein Konflikt der Kulturen oder Religionen sein darf.
