Ferrero-Waldner eröffnet Ausstellung "The Spirit of Tolerance" in Brüssel
05.11.2001
"Die Arbeiten von Makis Warlamis stehen ganz im Geist der Verständigung und des Friedens"
Brüssel, 5. November 2001 - "Dem aus Griechenland stammenden Universalkünstler, der Österreich zu seiner Wahlheimat gemacht hat, ist es ein besonderes Anliegen, seine künstlerischen Arbeiten ganz in den Geist der Verständigung und des Friedens zu stellen. Verständigung zwischen den Kulturen, zwischen Europa und Asien, Europa und Afrika, aber auch zwischen den Menschen und der Kunst". Mit diesen Worten eröffnete Außenministerin Benita Ferrero-Waldner heute die Ausstellung "The Spirit of Tolerance" im Europäischen Parlament in Brüssel.
Makis Warlamis studierte in Wien Architektur, unterrichtete an der Universität für angewandte Kunst, leitete unter anderem eine Meisterklasse für experimentelle Architektur an der internationalen Sommerakademie in Salzburg, 1995 leitete er das EU Projekt ,,World Ecological Academy, seit 1992 ist er Leiter des Internationalen Zentrums für Design in Schrems/Niederösterreich. Werke von Makis Warlamis befinden sich in den Sammlungen der Albertina und des Museums Moderner Kunst in Wien, dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt und der Sammlung IOLAS in Griechenland.
Zu seinen wichtigsten Ausstellungen zählen Werkretrospektiven in großen Europäischen Museen aber auch in Tokio und New York. Seine Ausstellung ,,Alexander 2000" wurde in Athen, in Kairo, in Alexandria und in Basel gezeigt. Den Schwerpunkt seiner Arbeit widmete Makis Warlamis dieser Ausstellung, einem monumentalen Zyklus aus Gemälden, Skulpturen, Installationen und Architekturmodellen über die historische Persönlichkeit "Alexander der Große". In diesem ,,Work in Progress" wendet sich Makis Warlamis jedoch nicht sosehr dem Krieger, Eroberer und Tatenmenschen zu ,sondern vielmehr dem Visionär und Menschen, der durch weise Toleranz, rationales Überlegen und mystisches Empfinden zu einem tiefen schöpferischen Humanismus gelangte.
"Für Makis Warlamis bleibt das hellenische Vermächtnis der Antike, übertragen in die Gefühlswelt von heute, stets aktuell. Er sieht darin einen humanistischen Auftrag, der nie verjährt, nur die für unsere Gegenwart passende Daseinsform annimmt. Es ist eine Kunst für alle, die den Menschen als Mittelpunkt begreift, angesiedelt zwischen elitärer Hochkultur und zukunftsorientierter Massenkultur", so Ferrero-Waldner.
Gestützt auf die Tradition der Wiener Werkstätten verschreibt sich der Künstler Makis Warlamis einer gestalterischen Ganzheitsphilosophie und zeigt sich kontinuierlich bestrebt, eine ,,Kunst der Ideen" zu schaffen. Daher wendet sich Makis Walamis neben den traditionellen Formen der bildenden Kunst auch der angewandten Kunst und somit dem Design zu, da er,,Design als Kommunikationsmedium und Dialog, als Gebrauchs- und Kunstgegenstand, als Geschichten erzählende Metapher , als spielerisches Element,, begreift.
Ferrero-Waldner wies auch darauf hin, dass sich Makis Warlamis sehr intensiv der Welt der Kinder gewidmet hat. Kernstück dieser Arbeiten sind Makis'' weltweit bekannten, kindergerechten und pädagogischen Kindermöbel und phantasievoll gestaltete Spielplätze. "Denn in den Kindern liegt unsere Zukunft", befindet Makis Warlamis.
