Ferrero-Waldner am Mittwoch zu bilateralen Gesprächen in Paris
23.10.2001
Ein Neubeginn nach den schwierigen Monaten im Jahr 2000
Wien, 23. Oktober 2001 - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner wird am 24. und 25. Oktober in Paris zu bilateralen Gesprächen mit ihrem französischen Ressortkollegen Hubert Védrine sowie dem französischen Verkehrsminister Jean-Claude Gayssot zusammen treffen. Die Außenministerin wird außerdem vom Präsidenten des französischen Senats, Christian Poncelet, empfangen werden. Geplant sind auch ein Arbeitsgespräch mit UNESCO-Generaldirektor Koichiro Matsuura und ein Vortrag am Französischen Institut für Internationale Politik (IFRI - Institut Français des Relations Internationales) über Österreich und Europa im neuen internationalen Kontext.
Im Zentrum der Gespräche mit Außenminister Védrine werden die jüngsten Entwicklungen im Kampf gegen den Terrorismus, die Situation in den Krisenregionen Naher Osten und Westbalkan sowie spezielle Fragen zur Zukunft der Europäischen Union stehen. Im bilateralen Bereich wird unter anderem auch die Zukunft des ,,Centre Franco-Autrichien" zur Sprache kommen. Das seit 1978 existierende französisch-österreichische Zentrum hatte sich bis zur Öffnung des Eisernen Vorhangs um die Herstellung von Kontakten zwischen Ost und West zur Aufgabe gemacht. Heute unterstützt das Zentrum die Bemühungen der assoziierten Länder um eine Annäherung an die Europäische Union.
Fragen der Sicherheit im Luftverkehr werden den Schwerpunkt bei den Gesprächen Ferrero-Waldners mit dem französischen Verkehrsminister Gayssot bilden. Die beiden Minister werden aber auch die Frage einer möglichen finanziellen Unterstützung für die wirtschaftlich schwer angegriffenen Luftfahrtsgesellschaften diskutieren.
Gemeinsam mit der Außenministerin wird Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl in Paris eintreffen. Er wird Gespräche mit den wichtigsten Repräsentanten der französischen Wirtschaft führen.
