Österreichische Mitgliedschaft im UNESCO-Exekutivrat 2011 - 2015
"Unser klares Bekenntnis zur Förderung des weltweiten Friedens und der menschlichen Sicherheit ist der Kern unseres Engagements im UNESCO-Exekutivrat. Österreich möchte als engagierter Partner einen Beitrag zum Exekutivrat der UNESCO und der kontinuierlichen Verwirklichung der vornehmen Mission der UNESCO leisten."
Dr. Michael Spindelegger
Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten
Österreich wurde am 2. November 2011 mit überwätligender Mehrheit für vier Jahre in den Exekutivrat der UNESCO gewählt. Der Exekutivrat mit insgesamt 58 Mitgliedern ist das oberste Lenkungsgremium der UNESCO.
Österreich und die UNESCO – eine lange und erfolgreiche Partnerschaft
Ziel der UNESCO ist es, durch die Förderung von internationaler Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur zu Frieden und Sicherheit in der Welt beizutragen.
Österreich ist seit 1948 Mitglied der UNESCO. Durch das Engagement von renommierten österreichischen Experten in Programmen und Komitees der UNESCO trägt Österreich aktiv zur Umsetzung der Ziele der Organisation bei.
Mit neun Welterbestätten, sechs Biosphärenreservaten, 74 UNESCO-Projektschulen, zehn Einträgen in das Register “Memory of the World” sowie fünf UNESCO-Lehrstühlen genießt die UNESCO in Österreich ein hohes Ansehen. Österreich war seit 1948 zweimal Mitglied des UNESCO-Exekutivrates, zuletzt von 1995 bis 1999.
Prioritäten für die Mitarbeit Österreichs im UNESCO-Exekutivrat
- Förderung des interkulturellen Dialogs und des religiösen Pluralismus
- Stärkung der UNESCO als Koordinationsstelle für das Programm "Education for All"
- Menschenrechtserziehung sowie Bildung basierend auf den Prinzipien von Toleranz und der Nachhaltigkeit
- Stärkung der Rolle der Wissenschaft in der UNESCO
- Schutz des Welterbes als eine internationale Verantwortung
- Substantieller Beitrag zur Umsetzung der Reform der UNESCO
