Thailand (de)
- Hauptstadt:
- Bangkok
- Int. Kennzeichen:
- TH
- Sprache
- Thai
- Gängige Fremdsprachen:
- Nur gebildete Personen und im Fremdenverkehr tätige Thais sprechen Englisch. Darüber hinaus sind Fremdsprachen nicht gängig.
- Währung:
- 1 Baht (B) = 100 Satang (Stg)
- Zeitdifferenz zu MEZ:
- +6 h
- Zeitdifferenz zu MESZ:
- +5 h
- Elektrischer Strom:
- 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, in Hotels Rund- und Flachstecker
Hinweis
( Unverändert gültig seit: 01.02.2013)
Besondere Hinweise
In Thailand herrscht ein tropisches Klima, das von der Regenzeit in den Monaten Mai bis Oktober und der dazwischen liegenden, niederschlagsarmen Zeit geprägt ist. Es herrschen meist Temperaturen zwischen 30° und 35° C. Heftige Niederschläge zur Regenzeit führen alljährlich zu ausgedehnten Überschwemmungen, denen auch Menschen zum Opfer fallen. Im Herbst 2011 kam es in ganz Thailand zu verheerenden Überschwemmungen, denen fast 800 Menschen zum Opfer fielen. Weitreichende Gebiete standen teilweise mehrere Monate unter Wasser. In den vergangenen zwei Wochen kam es in den nördlichen Provinzen stellenweise zu starken Überschwemmungen. Urlaubsreisenden wird empfohlen, sich über englischsprachige Printmedien (Bangkok Post; Nationmultimedia bzw. die Thailändischen Meteorologischen Anstalt informiert zu halten. Es wird empfohlen, bei Bekanntwerden von Überschwemmungen nicht in die betroffenen Gebiete zu reisen. Aufenthalte stellen, abgesehen von der unmittelbaren Gefahr, auf Grund der hygienischen Verhältnisse auch ein erhebliches Infektionsrisiko dar.
Am 14. Februar 2012 explodierten in der belebten Sukhumvit-Strasse in Bangkok zwei Sprengsätze bei denen mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Die Österreichische Botschaft Bangkok empfiehlt österreichischen Staatsbürgern, besondere Vorsicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, Einkaufszentren, Märkten, religiösen Heiligtümern, Bars, Discos, Nachtclubs und Orten von touristischem Interesse im Großraum Bangkok walten zu lassen. Sollten Ihnen verdächtige Pakete oder Taschen auffallen, melden Sie diese den örtlichen Sicherheitsbehörden.
Sollten Sie im Notfall die unmittelbare Unterstützung oder Hilfe der Österreichischen Botschaft Bangkok benötigen, steht Ihnen die Österreichische Botschaft von 08.30 - 16.30 unter der Rufnummer +66 (0)2 105 67 00 09, außerhalb der Öffnungszeiten der Botschaft der Bereitschaftsdienst der Botschaft unter der Rufnummer (+66) 819 036 516 zur Verfügung. Bei generellen Anfragen werden Sie ersucht, sich mit E-Mail an die Botschaft zu wenden (bangkok-ob(at)bmeia.gv.at). Einzelreisenden wird empfohlen, ihre Kontaktdaten (Name, Aufenthaltsdauer in Thailand, ungefähre Reiseroute, Mobiltelefonnummer) per E-Mail bekannt zu geben.
Im Laufe der letzten Monate kam es in der Stadt Phuket mehrfach zu Angriffen gegen ausländische Touristen, teilweise durch einzelne Taxi- und Tuk-Tukfahrer, nun auch durch Banden. Ende 2011 wurde ein österreichischer Phuket-Urlauber von drei Jugendlichen durch Messerstiche schwer verletzt. Zu erhöhter Vorsicht im Stadtgebiet wird geraten.
Von nicht notwendigen Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sowie die benachbarte Provinz Songhkla wird abgeraten. In diesen Provinzen kann es weiterhin zu terroristischen Anschlägen kommen. In den vergangenen Wochen sind mehrmals Personenbei Bombenanschlägen in der Provinz Narathiwat ums Leben gekommen, weitere Personen wurden schwer verletzt.
In Thailand muss, aufgrund des nicht abgeschlossenen nationalen Aussöhnungsprozesses weiterhin von einer allgemeinen Gefahr politisch motivierter Unruhen ausgegangen werden. Diese Gefahr besteht am ehesten in der Hauptstadt Bangkok aber auch im Norden und Nordosten (v.a. Chiang Mai). In beliebten Tourismusgebieten Thailands wie Pattaya, Phuket, Koh Samui, u.a. ist diese Gefahr zwar geringer, da Ausländer bislang von den politischen Auseinandersetzungen nicht direkt betroffen waren. Besondere Vorsicht ist aber auch dort auf öffentlichen Plätzen, in Einkaufszentren, Märkten, religiösen Heiligtümern, Bars, Discos und Nachtclubs angeraten. Erfahrungswerte der Vergangenheit haben gezeigt, dass ein Aufflammen politischer Unruhen in Thailand prinzipiell jederzeit möglich ist. Thailandurlaubern wird daher empfohlen sich von jeglichen politischen Manifestationen fernzuhalten und allfälligen Anordnungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.
Sicherheit
Urlaubern, die die Anmietung eines Mopeds oder Motorrades in Thailand planen, wird dringend das Tragen eines Sturzhelmes, sowie große Vorsicht im Straßenverkehr empfohlen. In den vergangenen Monaten sind mehrere europäische Urlauber bei Motorradunfällen schwer verletzt worden bzw. zu Tode gekommen. Der Besitz einer in Thailand gültigen Lenkerberechtigung ist Grundvoraussetzung ein Fahrzeug in Betrieb nehmen zu dürfen. Obwohl diese Vorschrift von den Fahrzeugvermietern oft nicht sehr genau genommen wird, sind bei Unfällen oder Streitigkeiten im Straßenverkehr mangels eines gültigen Führerscheins erhebliche Probleme zu erwarten.
Seit April 2011 kommt es an der thailändisch-kambodschanischen Grenze bei Preah Vihear vermehrt zu bewaffneten Zwischenfällen zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen. Von Reisen nach Preah Vihear und Umgebung wird derzeit dringend abgeraten.
Einzelreisenden wird empfohlen, ihre Kontaktdaten (Name, Aufenthaltsdauer in Thailand, ungefähre Reiseroute, Mobiltelefonnummer) der Botschaft per Email bekannt zu geben: bangkok-ob(at)bmeia.gv.at
Von nicht notwendigen Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sowie die benachbarte Provinz Songhkla wird abgeraten. In diesen Provinzen kann es weiterhin zu terroristischen Anschlägen kommen.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.
Kriminalität
Wenngleich Thailand ein sicheres Land zu sein scheint, kommen dennoch Gewaltverbrechen, Eigentums- und Betrugsdelikte nicht selten vor. Es wird empfohlen, auf das vorhandene Risiko Bedacht zu nehmen und sich entsprechend vorsichtig zu verhalten.
Individualtouristen sind in Thailand generell einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden.
Besondere Vorsicht ist am internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok geboten. Ankommende Touristen werden von "Lockvögeln" (zumeist attraktive Frauen) angesprochen und zur Buchung von privaten Flughafentaxis, Hotels und Rundreisen, zu komplett überteuerten Preisen, animiert.
Abfliegende Reisende sollten bei Einkäufen im Abflugbereich Handtaschen und Handgepäck besonders im Auge behalten. Kürzlich wurden etliche Vorfälle von organisiertem "Zustecken" von Artikeln gemeldet; Reisende wurden dann beschuldigt, diese Artikel gestohlen zu haben, und im Fall des Nichtzahlens von Bestechungsgeldern mit Ausreiseverbot bedroht.
Bei Auto-, Motorrad- und Jetski-Vermietung werden vermehrt Fälle von organisiertem Betrug festgestellt. Ausländische Touristen werden beschuldigt, an den gemieteten Geräten einen Schaden verursacht zu haben; die herbeigerufene Polizei droht den Reisenden im Fall des Nichtzahlens von Bestechungsgeldern mit Verhaftung. Um Druck auszuüben, versuchen Vermieter oder die Polizei in solchen Fällen auch, den Pass des Reisenden einzubehalten.
Es wird dringend empfohlen, wenn überhaupt, nur eine Kopie des Reisepasses als Sicherstellung (wenn gefordert) beim Vermieter zu hinterlassen, keinesfalls jedoch das Originaldokument zu übergeben
Besonders auffällig geworden ist dabei die Polizeistation am Patong Beach in Phuket.
Bereits seit längerem werden Touristen vorwiegend in Fremdenverkehrszentren von Schleppern (Tuk-Tuk- und Taxifahrern) angesprochen und fallweise sogar gegen ihren ausdrücklichen Wunsch in dubiose Geschäfte geführt, wo sie zu Einkäufen angehalten werden. Vor allem von Einkäufen bei Juwelieren, die auf diese Weise aufgesucht wurden, wird dringend abgeraten, da dort in der Regel minderwertige Qualität zu weit überhöhten Preisen verkauft wird.
Große Vorsicht wird bei der Benutzung von Taxis, Tuk-Tuks und Jet-Skis in Phuket und Pattaya empfohlen. Vorfälle, bei denen Touristen nach Erreichen des Fahrziels zur Zahlung von weit überhöhten Fahrpreisen gezwungen werden (dies teilweise verbunden mit körperlichen Angriffen), häufen sich.
Wegen der Gefahr von Falschgeldbetrügern sollte Geldwechsel nur in Bankfilialen vorgenommen werden.
Regelmäßig werden Fälle von Touristen bekannt, die nach Verabreichung von Betäubungsmitteln oder bewusstseinsverändernden Substanzen in Speisen oder Getränken vorwiegend in Bars und anderen Gaststätten und Hotels niederer Kategorie gesundheitlich geschädigt und beraubt wurden.
Vor der gewaltbereiten Drogenszene auf Koh Samui, Koh Pangan und Koh Tao ist besonders zu warnen. Auf den monatlich auf Koh Pangnan stattfindenden Mondscheinpartys (Full Moon Partys) kommt es immer häufiger zur Vergewaltigungen (teilweise mit Todesfolge) von unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehenden Frauen.
Koh Samui weist ein erhöhtes Aufkommen an Straftaten einschließlich Gewaltverbrechen auf, denen regelmäßig Touristen zum Opfer fallen. Die dortige Polizeieinheit weist Anzeichen von Überforderung auf. Touristen, die diese Insel bereisen, setzen sich somit einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus.
Vor dem Erwerb von Wohnrechten in Ferienanlagen nach Time-Sharing-Modellen bei nicht eingehend bekannten Firmen ohne Befassung eines Vertrauensanwaltes wird wegen hohem Vertragsrisiko und fehlender Möglichkeiten zur Durchsetzung eigener Rechte gewarnt.
Folgende Einrichtungen dienen ausländischen Touristen bei allfälligen Problemen als erste Anlaufstelle:
Generelle landesweite Notrufnummer der Touristenpolizei: 191 bzw. 1155
in den einzelnen Provinzen:
- Pattaya 038-410-044
- Trad(Koh Chang) 039-557-382(east)
- Rayong 038-651-669
- Bangkok 1155 and 02-214-1943
- Phuket 076-223-891 (south)
- Samui 077-460-016,077-460-016(south)
- Krabi 075-637-208(south)
- Chaingmai 053-247-318(north)
- Chaingrai 053-717-779(north)
- Khon Kaen 043-226-195(northeast)
- Nakorn Ratchasima (Korat) 044-341- 777(northeast)
- Hau Hin 032-516-219 (south)
- Kanchanaburi 034-512-795(west)
Des Weiteren steht Ihnen im Notfall die Österreichische Botschaft von 08.30 - 16.30 unter der Rufnummer +66 (0)2 105 67 00 09, außerhalb der Öffnungszeiten der Botschaft der Bereitschaftsdienst der Botschaft unter der Rufnummer (+66) 819 036 516 zur Verfügung.
Einreise
- Visumpflicht: visafreier Aufenthalt bis zu 30 Tagen: Einreise per Luftweg
visafreier Aufenthalt bis zu 15 Tagen: Einreise per Landweg
Aufenthalt über 30 Tage: Visapflicht - Visum erhältlich: Thailändische Botschaft Wien
- Reisedokumente: Reisepass
- Passgültigkeit: Mind. 6 Monate bei Einreise
- Miteintragung von Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012 nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
- Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
- Sonstiges: Die erlaubte Aufenthaltsdauer nach einer visumsfreien Einreise wird mittels Stempel im Reisepass vermerkt.
Österreichische Reisende, die einen längeren Aufenthalt in Thailand planen, müssen vor Einreise bei der thailändischen Botschaft in Wien bzw. bei einem der thailändischen Honorarkonsulate ein Touristenvisum beantragen. Touristenvisa werden mit einer maximalen Gültigkeit von 60 Tagen erteilt.
Für geplante Aufenthalte von über 60 Tagen (bis zu maximal 90 Tagen) muss ein „non-immigrant visa" beantragt werden. Eine Verlängerung der Gültigkeit von Touristenvisa und „non-immigrant visa“ im Ausmaß von 30 Tagen kann bei der thailändischen Immigrationsbehörde beantragt werden.
Eine verbindliche Auskunft zu thailändischen Einreisebestimmungen kann generell nur von den thailändischen Behörden erteilt werden.
Die Verlängerung eines Visums in Thailand sollte keinesfalls einem Reisebüro oder einem Vermittler anvertraut werden. Visa dürfen in Thailand nur von den Dienststellen des Immigration Bureau (Einwanderungsbehörde) verlängert werden. Inhaber von gefälschten Verlängerungen, wie sie in der Regel von Vermittlern verkauft werden, führen bei Ausreise zur Verhaftung und Anklage des Inhabers wegen Dokumentenfälschung.
Abgelaufene Reisepässe, Nichtmitführung zumindest einer Kopie des Reisepasses samt Visum/Einreisestempel, sowie die Überschreitung der Gültigkeit des erlaubten visumsfreien Aufenthaltes bzw. des Visums stellen laut thailändischem Gesetz Straftaten dar, die zur Verhaftung und/oder zur Verurteilung zu einer Geldstrafe führen. Kann die Geldstrafe nicht gleich beglichen werden, so ist Ersatzhaft anzutreten.
Die Haftbedingungen in Thailand sind sehr hart (Unterbringung von bis zu 50 Häftlingen in einer Zelle, oft unverträgliche Nahrungsmittel und Wasser, keine Versorgung mit notwendigen Hygieneartikeln).
Im Fall einer Verhaftung sollte die Botschaft unbedingt kontaktiert werden. (Tel.-Nr. während der Dienstzeiten unter der Tel. Nr. +66 (0)2 105 67 00 09/ DW 12 oder 32, außerhalb der Dienstzeiten über die Notrufnummner: +66 819 036 516.
Ausreise
Wird eine Überschreitung des visumsfreien Aufenthaltes bzw. der Visumsgültigkeit anlässlich des Abfluges/der Ausreise festgestellt, so wird eine Geldstrafe von THB 500,-- pro Tag, höchstens aber THB 20.000,--, verhängt, die sofort zu bezahlen ist. Erst nach Zahlung der Strafe darf das Land verlassen werden bzw. erfolgt nach Festnahme und Zahlung der Strafe/Absitzen der Haftstrafe die zwangsweise Abschiebung, sobald ein Rückflugticket vorhanden ist. Im Fall der Abschiebung kann es zu Wiedereinreiseverboten kommen.
Seit April 2011 ist auch an thailändischen Flughäfen anlässlich des Boardings der Nachweis der Identität (Vergleich des Reisepasses mit dem Boardingpass) notwendig. Bei etwaigen Diskrepanzen bei der Schreibweise des Namens kann die Fluglinie den Zutritt zum Flugzeug verweigern bzw. kann seitens der thailändischen Behörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Diese Regelung gilt nicht für Transitpassagiere.
Einfuhr
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen bis zu einem Summenäquivalent von max. USD 20.000,-- sind deklarationsfrei, höhere Beträge müssen bei der Ein- und auch bei der Ausreise deklariert werden. Die Landeswährung Baht kann unbegrenzt eingeführt werden, eine Ausfuhr ist aber nur bis Baht 50.000,-- pro Person gestattet. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, US-Dollar in bar, Kreditkarten und Reiseschecks. Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 250 Gramm Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Die Einfuhr von Pflanzen und pflanzlichen Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen. Zu Rauschmittel siehe „Hinweise auf besondere strafrechtliche Bestimmungen“. Wegen der Gefahr von Falschgeldbetrügern sollten Devisen nur in Bankfilialen gewechselt werden.
Ausfuhr
Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von Baht 50.000,--, die Mitnahme von Fremdwährung bis zum Gegenwert von USD 20.000,-- ist deklarationsfrei erlaubt.
Der Export von Antiquitäten, Kunstgegenständen und religiösen Gegenständen (mit Ausnahme von kleinen Buddhafiguren, die am Körper getragen werden) bedarf einer Exportgenehmigung.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.
Klima
Tropisches Klima, das von der Regenzeit in den Monaten Mai bis Oktober und der dazwischen liegenden, niederschlagsarmen Zeit geprägt ist. Es herrschen meist Temperaturen zwischen 30° u. 35° C. Heftige Niederschläge zur Regenzeit führen alljährlich zu ausgedehnten Überschwemmungen, denen auch Menschen zum Opfer fallen. Es wird empfohlen, bei Bekanntwerden von Überschwemmungen nicht in die betroffenen Gebiete zu reisen. Aufenthalte stellen, abgesehen von der unmittelbaren Gefahr, auf Grund der hygienischen Verhältnisse auch ein erhebliches Infektionsrisiko dar.
Gesundheit
Alle erforderlichen medizinischen Einrichtungen sind in Bangkok und anderen größeren Städten vorhanden. Die Ärzte vor allem in den renommierten aber teuren Privatspitälern in der Hauptstadt und den touristischen Zentren verfügen über eine qualifizierte medizinische Ausbildung, haben teils auch im westlichen Ausland studiert und sprechen gängige Fremdsprachen. Auch die Ausstattung dieser Krankenhäuser entspricht internationalem Standard. Die meisten Privatkrankenhäuser akzeptieren Kreditkarten.
HIV/AIDS stellt auch in Thailand eine große Gefahr für jene dar, die mit diesem Infektionsrisiko sorglos umgehen. Ein besonders hohes Risiko bergen Sexualkontakte und verunreinigte Injektionsnadeln.
Während der letzten Jahre ist ein kontinuierliches Ansteigen der Fälle von Denguefieber feststellbar. Als vordringliche Maßnahme ist der Schutz vor Insektenstichen durch lange Kleidung (vor allem abends) und durch Insektenschutzmittel zu betrachten.
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen vermieden und dem zu Zeiten schwer erträglichen Klima, der Zeitverschiebung, der Umstellung in der Ernährung etc. Rechnung getragen werden. Speziell sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor allem durch Mineralwasser und Fruchtsäfte geachtet, eher leichte Kost zu sich genommen und auf übermäßigen Konsum von Alkohol verzichtet werden. Das Leitungswasser ist nicht genießbar.
Viele Erkrankungen können durch hygienebewusste Ernährung und konsequenten Mückenschutz vermieden werden. Häufiges Händewaschen ist anzuraten.
Das Meeresinstitut in Phuket ("Phuket Marine Biological Center" - PMBC) hat eine offizielle Warnung für die Ostküste von Phuket herausgegeben, nachdem Gruppen von Quallen (auch “Seewespen” genannt) in Strandnähe gesichtet wurden. Das von den Quallen abgesonderte Sekret ist giftig und verursacht im Regelfall brennenden Schmerz, Ausschläge – bis hin zu Schwellungen – kann aber auch zu Atembeschwerden und Kreislaufkollaps führen. Ärztliche Behandlung ist unbedingt erforderlich. Quallen kommen in Thailand regelmäßig vor, u.a. auch in der Gegend um Pattaya. Ebenfalls sind auf den Inseln KOH CHANG und KOH MAK, die an Kambodscha angrenzen, vermehrt Würfelquallen aufgetreten, die absolut tödlich sind.
Thailand gehört zu jenen asiatischen Ländern, in denen Todesopfer durch die so genannte Vogelgrippe zu verzeichnen waren. Entsprechende Vorsicht und insbesondere die Einhaltung von Hygieneregeln und sonstiger Vorkehrungsmaßnahmen sind daher angeraten.
Bei gesundheitlichen Vorbelastungen sollte vor Reiseantritt ein Arzt konsultiert und seine Vorsorgeberatung eingeholt werden.
Impfungen
Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.
Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf den Homepages des Bundesministeriums für Gesundheit oder der WHO.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Thailand und Österreich. Für die Bezahlung medizinischer Leistungen bei Erkrankung und Unfall in Thailand hat der Reisende daher selbst vorzusorgen. Der Abschluss einer Reisekranken- und Unfallversicherung, die gegebenenfalls die Kostenübernahme eines Heimtransportes beinhaltet, wird dringend empfohlen. Die Botschaft kann thailändischen Krankenhäusern gegenüber keine Kostengarantien abgeben bzw. Krankenhausrechnungen übernehmen. Sollte die stationäre Behandlung in einem Krankenhaus erforderlich sein, der zu Behandelnde aber weder über eine Reiseversicherung noch ausreichende Barmittel/Kreditkarte verfügen, ist das Krankenhaus berechtigt, die Aufnahme/Behandlung zu verweigern.
Verkehr
Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen.
Im Stadtgebiet von Bangkok sind die Taxis mit der Aufschrift "Taxi Meter" zu empfehlen. Die Abrechnung erfolgt mittels des Zählers. Auf die Vereinbarung von Pauschalbeträgen sollte sich der Fahrgast nicht einlassen.
In Bangkok stellen obendrein die Schnellbahn („Sky-Train“ oder BTS) und U-Bahn (MRT) attraktive und schnelle Massenverkehrsmittel dar, versorgen aber nur einen Teil des Stadtgebietes.
Auf Grund der Besonderheiten des Straßenverkehrs in Thailand (Linksverkehr, häufig ungeordnetes Verkehrsverhalten), nicht zuletzt aber angesichts der rechtlichen Unsicherheit und der Unwägbarkeiten, denen ein Ausländer selbst bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall ausgeliefert ist, wird vom Anmieten und Lenken von Kraftfahrzeugen (einschließlich Motorrädern) dringend abgeraten.
Verkehrsunfälle sind sehr häufig. Besonders Motorräder sind meist unterversichert und nach Unfall oder Diebstahl ergibt sich für den Mieter ein hoher Selbstbehalt, der bis zur Höhe des Neuwerts reichen kann.
Für das Lenken von Kraftfahrzeugen in Thailand ist der österreichische Führerschein nicht ausreichend. Es ist der Internationale Führerschein vorzuweisen. Nach einem Aufenthalt in Thailand von über drei Monaten ist anstelle des Internationalen Führerscheins ein thailändischer Führerschein vorzuweisen. Für die Erlangung eines thailändischen Führerscheins ist das regionale Büro des „Departments of Land Transportation“ zuständig.
Besondere rechtliche Bestimmungen - Sonstiges
R a u s c h m i t t e l : Auf Erwerb, Besitz, Verteilung, Herstellung sowie Ein- und Ausfuhr selbst kleiner Mengen von Rauschgiften (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) aller Art stehen strengste Strafen (bis zu lebenslanger Haft), bei Handel (auch bei Verdacht des Handels) sieht das Strafgesetz die Todesstrafe vor, die auch bei Ausländern vollstreckt wird. Im Jahr 2004 wurden sechs Drogenhändler, darunter zwei Ausländer, hingerichtet.
Schon bei einer geringen Menge einer Droge geht das Strafrecht davon aus, dass diese zum Vertrieb bestimmt war. Gerichtsverfahren in Thailand sind langwierig und unterliegen eigenen Verfahrenregeln, die mit europäischen Vorstellungen nicht vergleichbar sind. Bei Straftaten drohen lange Untersuchungshaft, eingeschränkte Möglichkeiten der Verteidigung und besonders harte Haftbedingungen.
Homosexualität ist in Thailand nicht strafbar.
Kindesmissbrauch stellt in Thailand eine schwere Straftat dar. Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren ist strafbar, auch wenn deren Zustimmung vorlag. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern, auch wenn sie im Ausland begangen wird, ist strafbar und wird rechtlich in Österreich verfolgt (siehe "Kindesmissbrauch im Zusammenhang mit Tourismus").
Wer eine Beleidigung des thailändischen Königshauses begeht, sich kritisch oder abfällig darüber äußert oder dessen Symbole respektlos behandelt, begeht eine Straftat, die mit langer Haft bedroht ist. Im Januar 2009 wurde ein Australier zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, da er sich in einem von ihm publizierten Buch kritisch über das Königshaus äußerte.
Der überwiegende Teil der thailändischen Bevölkerung ist buddhistisch. In den südlichen Regionen ist der Islam verbreitet. Auf die religiösen Gefühle der Gastgeber ist Rücksicht zu nehmen. Um diese nicht zu verletzen, ist vor allem beim Besuch religiöser Einrichtungen auf angemessenes Verhalten und entsprechende Kleidung zu achten (lange Ärmel, lange Kleider bzw. lange Hosen, Ablegen der Schuhe, etc.).
Ausländer unterliegen der Passpflicht und müssen sich bei Polizeikontrollen, die nicht nur bei Ein- und Ausreise, sondern auch in touristischen Zentren und Vergnügungsviertel vorkommen, mit dem Reisepass ausweisen können. Erfahrungsgemäß genügt eine Passkopie, wenn diese auch den Einreisestempel und gegebenenfalls das Visum enthält.
Glücksspiel ist in Thailand verboten.
Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
