Pakistan (de)
- Hauptstadt:
- Islamabad
- Int. Kennzeichen:
- PK
- Sprache
- Urdu, Regionalsprachen Pandschabi, Sindhi, Paschtu
- Gängige Fremdsprachen:
- Englisch
- Währung:
- 1 Pakistanische Rupie (pR) = 100 Paisa (Ps)
- Zeitdifferenz zu MEZ:
- +4 h
- Zeitdifferenz zu MESZ:
- +4h (oder 3h, da Pakistan nicht gleichzeitig oder überhaupt nicht auf Sommerzeit umstellt)
- Elektrischer Strom:
- 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, überwiegend britische Steckerform (Zwischenstecker erforderlich), vielfach täglich mehrere Stunden Stromabschaltungen
Hinweis
( Unverändert gültig seit: 10.02.2012)
Besondere Hinweise
Am 26. November 2011 wurden im Zuge einer NATO/ISAF-Militäroperation 24 pakistanische Soldaten getötet. Es kommt zu landesweiten Demonstrationen gegen NATO/ISAF, wobei diese Proteste einen generell anti-westlichen Charakter annehmen können und leicht außer Kontrolle geraten können.
Vom 5.– 7. Dezember wird Muharram begangen. Anlässlich dieser hohen religiösen Feiertage finden eine große Zahl von Prozessionen im gesamten Land statt. Diese waren in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Anschlägen und Gewaltakten. Obwohl die Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land verschärft wurden, ist diese Bedrohung weiterhin aufrecht. Es wird empfohlen, während dieser Feiertage auf Reisen im Land zu verzichten und die Prozessionen sowie Menschenansammlungen zu meiden.
Die größte Stadt Pakistans Karachi wird seit Monaten von schweren politisch, religiös sowie kriminell motivierten Gewalttaten erschüttert, denen bereits mehr als 1000 Menschen zum Opfer fielen. Zur Unterstützung der lokalen Polizei wurden paramilitärische Einheiten nach Karachi verlegt.
Den pakistanischen Behörden ist es in den letzten Monaten gelungen, mehrere Terrorzellen in Islamabad auszuheben und Anschläge zu vereiteln. Trotzdem besteht begründeter Anlass zu Vermutungen, dass es auch im bisher relativ sicheren Islamabad zu vermehrten Anschlägen kommen könnte.
Die starken und späten Monsunregenfälle haben zu weitläufigen Überschwemmungen vor allem in der Provinz Sindh, insbesondere am linken Indusufer, geführt.
Aufgrund der schweren Wirtschafts-, Energie- und Gaskrise kommt es immer wieder zu gewalttätigen Demonstrationen und Ausschreitungen.
Aufgrund der weiterhin bestehenden hohen Terrorgefahr wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten.
Im Falle von trotzdem unternommenen Reisen wären größere Menschenansammlungen, besonders Marktbesuche, zu meiden. Aufenthalte vor und in Gebäuden von staatlichen Stellen und allfälligen potenziellen Anschlagszielen (Ministerien, Kasernen, Polizeiquartieren, Rundfunk, Hauptquartiere von politischen Parteien, Flughafen) wären tunlichst zu unterlassen oder auf ein zeitliches Minimum zu beschränken.
ÖsterreicherInnen, welche sich derzeit in Pakistan aufhalten oder nach Pakistan reisen, werden ersucht, unverzüglich der österreichischen Botschaft in Islamabad die Aufenthaltsdaten in Pakistan bekannt zu geben. Die Bekanntgabe wäre per folgender e-mail-Adresse vorzunehmen: islamabad-ob(at)bmeia.gv.at.
Der Karakorum Highway ist durch einen mehrere Kilometer langen See, der durch einen im Jänner 2010 erfolgten Erdrutsch verursacht wurde, im oberen Hunza Tal streckenweise überflutet. Die Straßenverbindung zum nördlich gelegenen Gojal-Distrikt und zur Grenze zu China ist unterbrochen. Ein kontrolliertes Ablassen des Gewässers ist bisher nicht erfolgt. Es besteht die Gefahr eines Dammbruchs, der zu einer Flutwelle in Richtung Gilgit führen könnte.
Vor Individualreisen in die Provinz Khyber-Pakthunkwa (frühere NWFP-Provinz) und die Provinz Belutschistan wird gewarnt. In sämtlichen Distrikten kann es jederzeit zu Terroranschlägen und Entführungen bzw. Geiselnahmen kommen. Es sind in mehreren Landesteilen militärische Operationen im Gange. Die pakistanischen Sicherheitskräfte reagieren den Umständen entsprechend äußerst sensibel, was zu ausgesprochen unliebsamen Erfahrungen führen kann.
Am 02.05.2011 wurde Osama bin Laden bei einer amerikanischen Militäraktion in Pakistan getötet. Die Taliban, ihr pakistanischer Ableger, sowie Al Qaida haben Racheaktionen gegen Pakistan und gegen westliche Einrichtungen angekündigt. Mit einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage im ganzen Land ist zu rechnen.
Sicherheit
PARTIELLE REISEWARNUNG für die Provinzen Belutschistan sowie Khyber Pakhtunkhwa (früher Nordwestgrenzprovinz), insbesondere die unter Bundesverwaltung stehenden Nördlichen Stammesgebiete (Federally Administered Tribal Areas – FATA) im Grenzgebiet zu Afghanistan und Bezirk Swat mit umgebenden Bezirken (Verwaltungsregion Malakand)!
HOHE SICHERHEITSGEFÄHRDUNG für den Rest des Landes.
Angesichts der schlechten Sicherheitslage haben die pakistanischen Behörden alle Ausländer im Land angewiesen, bei Ortsveränderungen innerhalb Pakistans ihre Wohnorte nicht ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und nur nach vorheriger Rücksprache mit den Sicherheitsbehörden zu verlassen.
Die Sicherheitslage in Pakistan ist besorgniserregend. Die Gefährdung durch terroristisch motivierte Gewalttaten, vor allem Sprengstoffanschläge und Selbstmordattentate, ist weiterhin hoch! Terroristische Anschläge, ausgeführt von fundamentalistischen Gruppen, wie den Taliban oder dem Terrornetzwerk Al-Qaida, kommen im ganzen Land vor. Sie richten sich insbesondere gegen
1. Politiker und staatliche Funktionäre, sowie politische Veranstaltungen
2. Staatliche Behörden un Einrichtungen
3. Armee, militärische Anlagen, Armeetransportmittel
4. Polizei, Sicherheitsdienste, Polizeistationen und Fahrzeuge
5. Religiöse Stätten und Prozessionen
6. Stätten, die mit westlichen Interessen gleichgesetzt werden wie z.B. internationale Hotels, Botschaften und Konsulate
Die Frequenz derartiger Attentate ist, insbesondere in Khyber-Pakhtunkhwa, den Stammesgebieten und Belutschistan erschreckend hoch.
Am 02.05.2011 wurde der Al-Kaida-Chef Usama bin Laden von US-Einsatzkräften in Pakistan getötet. Mit einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage ist aufgrund von Vergeltungsaktionen zu rechnen.
Religiös-politisch motivierte Gewalttaten gegen religiöse Minderheiten und deren Anhänger treten häufig auf.
Selbst friedliche Demonstrationen und Kundgebungen können leicht in unkontrollierte Gewaltkationen umschlagen. Aufgrund der antiamerikanischen bzw. antiwestlichen Stimmung im Land stellen Kundgebungen ein entsprechendes Gefahrenpotential auch für Reisende dar.
Desweiteren besteht für Personen westlicher Herkunft ein erhöhtes Risiko, Opfer von Terrorakten, Entführungen oder sonstigen Gewalttaten zu werden.
Schließlich sind die Terroristen teilweise dazu übergegangen, einfach wahllos irgendwelche Geschäfte, Gebäude, Märkte oder Menschenansammlungen anzugreifen, um Panik und Unsicherheit zu verbreiten.
Besonders gefährlich sind die Provinz Khyber Pakhtunkhwa (früher Nordwestliche Grenzprovinz), insbesondere die unter Bundesverwaltung stehenden Nördlichen Stammesgebiete und der Bezirk Swat mit umgebenden Bezirken (Verwaltungsregion Malakand), sowie die Provinz Belutschistan. Dort kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen pakistanischen Streitkräften und militanten Fundamentalisten bzw. Separatisten. In Belutschistan ist der pakistanische Staat mit einer Aufstandsbewegung konfrontiert, gegen die ebenfalls wiederholt Militäraktionen unternommen wurden. Einige der obgenannten Gebiete sind der staatlichen Kontrolle ganz oder teilweise entzogen.
In allen großen Städten wie Karachi, Lahore, Peshawar, Quetta, Rawalpindi und Islamabad kommt es immer wieder zu Großkundgebungen und blutigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden politischen Gruppen oder kriminellen Banden. Auch gezielte Mordaktionen krimineller Elemente gegen missliebige Personen („target killings“) kommen vor. Besonders häufig waren solche Verbrechen in Karachi. Städte sind auch besondere Gefahrenherde für kriminelle Übergriffe wie Raubüberfälle, Entführungen und Diebstahl. Terrorakte werden dort ebenfalls nicht selten verübt. Bevorzugte Ziele für solche Anschläge sind Märkte, Bushaltestellen und öffentliche Plätze, um Panik zu verbreiten. Es wird daher empfohlen, derartige Orte möglichst wenig aufzusuchen und generell große Menschenansammlungen tunlichst zu meiden.
Generell sind schwere Verbrechen wie Mord, Raub und Entführungen selbst untertags auf offener Straße nicht selten. Eine besondere Gefährdung durch politisch-religiöse Gewalttaten und Straßenkriminalität ist im gesamten Land gegeben.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begeben möchte, sollte sich mit der damit zusammenhängenden Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.
Die Grenzgebiete zu Afghanistan, Iran und Indien ebenso wie der von Pakistan verwaltete Teil Kaschmirs („Azad Jammu and Kashmir“) entlang der Waffenstillstandslinie (Line of Control, LoC) sind nicht bzw. nur mit offizieller Genehmigung zugänglich. Für Afghanistan besteht eine Reisewarnung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.
Der Grenzübergang Wagah nach Indien (Lahore/Amritsar) ist offen. Die Mitnahme eines Kfz bei der Grenzüberquerung bedarf meist einer gesonderten Genehmigung.
Einreise
- Visumspflicht: Ja, für Gewöhnliche Reisepässe, nein für Dienst- u. Diplomatenpässe.
- Visum erhältlich: Botschaft der Islamischen Republik Pakistan
- Reisedokumente: Reisepass
- Passgültigkeit: Der Reisepass muss mindestens 3 Monate über den Ablauf des Visums gültig sein.
- Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
- Miteintragung v. Kindern: Kindermiteintragungen in österreichischen Reisepässen verlieren ab 15. Juni 2012 automatisch ihre Gültigkeit. Es wird dringend empfohlen, für Kinder schon jetzt einen eigenen Reisepass ausstellen zu lassen.
- Sonstiges: Der Reisepass sollte keinen israelischen Reisesichtvermerk aufweisen.
Einfuhr
Ausländische Währungen können zwar unlimitiert eingeführt, jedoch nur bis zu USD 10.000,-- ausgeführt werden. Landeswährung kann, mit Ausnahme von Indien, bis zu einem Betrag von 3.000,-- Rupien ein- wie ausgeführt werden. Bezüglich Indien gilt eine Beschränkung auf 500 Rupien. Es empfiehlt sich die Mitnahme von EUR, USD oder GBP in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabak).
Die Einfuhr von Pflanzen und Obst unterliegt Beschränkungen.
Achtung, die Einfuhr alkoholischer Getränke ist strikt untersagt!
Ausfuhr
Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 100,-- Rupien, die Mitnahme von Fremdwährung bis USD 5.000,-- erlaubt.
Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten.
Liste der Ausfuhrbeschränkungen gem. pakistanischer Tourismusinformation.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.
Klima
Wüstenklima im Süden (Sindh und Baluchistan), trockenes, kontinentales Klima im Norden (Pundjab und North-West-Frontier-Province, N.W.F.P.), extreme Hitze, in manchen Gegenden bis zu 50° Celsius von April bis Juni.
Im Osten Monsunklima; Regenzeit: Juni bis August, Trockenzeit: September bis Mai.
Ratschläge
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden.
Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden.
Öffnungszeiten: Im Frühjahr 1997 wurde offiziell das Wochenende in Pakistan auf Sonntag verlegt. Einige Geschäfte sind am Freitag während der Mittagsstunden (Gebetszeiten) geschlossen, öffnen jedoch danach wieder. Samstag ist ein Werktag, an dem sämtliche Geschäfte offen halten, am Sonntag sind mit Ausnahme diverser Märkte sämtliche Geschäfte, Banken, Behörden, etc. geschlossen. Es gilt zu bemerken, dass Behörden an Freitagen ab 12.00 Uhr geschlossen bleiben.
Gesundheit
In den nördlichen Gebieten Pakistans, insbesondere den North Western Frontier Province (NWFP) ist der absolut tödliche Kongo-Virus (Crimean Congo Haemorrhagic Fever - CCHF) aufgetreten. Auch in der Umgebung der Hauptstadt Islamabad wurden derartige Viren bereits festgestellt.
Weiters spricht die pakistanische Gesundheitsbehörde von einer Epidemieausmaße annehmenden Verbreitung von Hepatitis A, B, C und AIDS im ganzen Land.
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern und den allermeisten Arztpraxen nicht dem europäischen Standard. In der Hauptstadt ist allerdings ein modernes Spital mit teilweise in den USA ausgebildeten Ärzten vorhanden. Weitere einigermaßen gute Spitäler gibt es in Lahore und Karachi.
Wenige praktische Ärzte und Fachärzte auf einigen Gebieten haben europäische Ausbildung.
Malaria, Hepatitis A, B und C Tuberkulose sind weit verbreitet. Lepra kommt in einigen Gebieten vor.
Es gibt im ganzen Land weder Tamiflu-Tabletten noch Blutkonserven; bei Bluttransfusionen kann das Spenderblut aufgrund von fehlenden Instrumenten nicht auf HIV, Hepatitis C etc. kontrolliert werden. Im Falle einer Bluttransfusion besteht daher absolute Ansteckungsgefahr.
Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass bei Mitnahme von einer größeren Anzahl von Medikamenten (Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen etc.) die Gefahr besteht, dass diese von den Einreisebehörden beschlagnahmt werden.
Impfungen
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig).
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01/ 403 8343) jedoch für Rund- reisende und Individualtouristen sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Meningokokken-Meningitis sowie in der Indus-Region gegen Japan-B-Enzephalitis. Malariaprophylaxe für Gebiete unter 2000 m Seehöhe wird empfohlen.
Vorsicht
Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen.
Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Vorsicht ist auch bei Eiswürfeln angesagt, die meist aus normalem Leitungswasser hergestellt werden.
Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.
Ebenso empfiehlt es sich, bei Reisen im Land einen Getränkevorrat mitzunehmen.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.
Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Verkehr
In Pakistan herrscht Linksverkehr, der grundsätzlich als chaotisch bezeichnet werden kann. Es besteht (theoretisch) Vorrang für Fahrzeuge, die sich in einem Kreisverkehr befinden.
Auf den Hauptverbindungsstrecken zwischen Islamabad, Lahore, Multan und Karachi bzw. überall dort, wo Schwerverkehr unterwegs ist, ist erhöhte Vorsicht geboten.
Von Nachtfahrten ist absolut abzuraten, es besteht strengstes Alkoholverbot.
Als öffentliche Verkehrsmittel fungieren Pick-upTrucks, Kleinbusse bzw. große Reisebusse, die zum Teil nicht verkehrs- und betriebssicher sind. Bahnverbindungen zwischen großen Städten sind vorhanden. Das Inlandsflugnetz ist dicht und relativ preisgünstig.
Besondere rechtliche Bestimmungen - Sonstiges
In Pakistan besteht, ausgenommen von einigen internationalen Hotels mit eigener staatlicher Lizenz, absolutes Alkoholverbot.
Blasphemie und Drogendelikte können mit der Todesstrafe geahndet werden.
Eine besondere Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche sowie auf islamische Bekleidungsvorschriften ist unbedingt zu empfehlen.
Auf eine unauffällige, auch die Beine bedeckende Bekleidung bei Frauen ist Bedacht zu nehmen.
Die Ausstellung von Bestätigungen zur Erlangung von Visa für z. B. Indien oder China durch die Österreichische Botschaft Islamabad an Durchreisende ist grundsätzlich möglich. Allerdings ist dies kostenpflichtig und die Feststellung der aufrechten Staatsbürgerschaft zeitaufwendig. Reisende werden daher ersucht, sich die benötigten Visa rechtzeitig vor Reiseantritt bei der zuständigen diplomatischen Vertretung in Österreich zu besorgen.
Homosexualität ist gesellschaftlich tabuisiert, gesetzlich streng verboten und kann mit drastischen Strafen geahndet werden.
Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
Weitere hilfreiche Informationen
Pakistanische Tourismusinformation (in englischer Sprache)
