Dominikanische Republik (de)
- Hauptstadt:
- Santo Domingo 
- Int. Kennzeichen:
- DO 
- Sprache
- Spanisch 
- Gängige Fremdsprachen:
- Englisch 
- Währung:
- 1 Dominikanischer Peso (RD$) = 100 Centavos 
- Zeitdifferenz zu MEZ:
- -5 h 
- Zeitdifferenz zu MESZ:
- -6 h 
- Elektrischer Strom:
- 110 Volt/60 Hertz, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich) 
Besondere Hinweise
Letzte Aktualisierung: 20.07.2010
Die Dominikanische Republik liegt in der Hurrikan gefährdeten Zone der Karibik.
Für die Hurrikan-Saison des Jahres 2010 (Mai bis November) werden ungewöhnlich viele und ungewöhnlich starke Hurrikans vorausgesagt. Vor einer Reise sollten aktuelle Wetterprognosen unbedingt konsultiert werden.
Aktuelle Informationen über Wirbelstürme finden Sie auch auf der Homepage des National Hurricane Center
Sicherheit
Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.
Die Kriminalität ist im Ansteigen. Auch wenn sich diese nicht gezielt gegen Ausländer oder Touristen richtet, sind sie in vielen Fällen davon betroffen.
Weiters wird empfohlen, bestimmte Gegenden nur in Begleitung Ortskundiger zu betreten. Es sollte lediglich eine Passkopie sowie event. eine Kopie des Flugtickets mitgeführt werden. Die Originale sollten im Hotelsafe eingeschlossen werden.
Es sollten (vor allem auch in den Nachtstunden) die allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden (keine größeren Summen Bargeld oder teuren Schmuck bei sich führen).
Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen.
Einreise
- Visumspflicht: Nein (max. Aufenthalt 30 Tage mit Touristenkarte)
- Visum erhältlich: ---
- Reisedokumente: Reisepass
- Passgültigkeit: bei der Einreise noch 6 Monate gültig
- Cremefarbiger Notpass: wird akzeptiert
- Miteintragung v. Kindern: nicht akzeptiert, Kinder benötigen eigenen Reisepass
Sonstiges: Bei der Ankunft in einem Hafen bzw. Flughafen der Dominikanischen Republik hat der/die Reisende ein Einreise/Ausreiseformular auszufüllen, welches gemeinsam mit dem Reisepass der Grenzpolizei zu übergeben ist.
Touristen müssen, bevor sie sich zu den Schaltern der Grenzpolizei begeben, eine Touristen- karte kaufen. Diese ist an Verkaufsständen in der Nähe der Grenzpolizeischalter erhältlich und kostet ca. 20 US-Dollar pro Person. Eine Bezahlung in anderer Währung als US-Dollar oder mit Kreditkarte ist nicht möglich. Münzen werden ebenfalls nicht akzeptiert. Geldautomaten sind vor der Grenzabfertigung keine verfügbar.
Eine Hälfte der Touristenkarte wird bei der Einreiseabfertigung von der Grenzpolizei abgetrennt, die zweite Hälfte wird bei der Ausreise von der Grenzpolizei einbehalten. Es ist daher unbedingt darauf zu achten, dass diese während der gesamten Reise an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.
Für Aufenthalte über 30 Tage hinaus muss eine Verlängerung beim Migrationsbüro beantragt werden, die im Regelfall problemlos erteilt wird. Die Gebühren dafür können in dominikanischen Pesos bezahlt werden.
Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.
Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer in Höhe von 20,-- US-Dollar zu bezahlen. Einige Fluggesellschaften haben diese Steuer bereits in ihrem Flugpreis enthalten.
Da Einreisebestimmungen aufgrund souveräner Entscheidungen der Staaten unter Umständen auch sehr kurzfristig geändert werden können, ohne dass die Botschaft rechtzeitig davon erfährt, empfiehlt es sich, unbedingt die zuständigen Behörden (Botschaft, Konsulat oder Immigrations- behörden) des Ziellandes rechtzeitig vor der beabsichtigten Reise zu kontaktieren, um den aktuellen Stand der Bestimmungen zu erfahren.
Einfuhr
Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US Dollar in bar oder Travellerschecks. In allen größeren Städten bzw. Hotels kann mit Maestro- oder Kreditkarte (z.B.: VISA, Mastercard) Bargeld behoben werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.
Ausfuhr
Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.
Klima
Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trocken- zeit. Tropisches Klima mit zwei Regenzeiten (Mai bis Juni und September/Oktober). Milder Einfluß der Seewinde.
Ratschläge
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.
Gesundheit
Impfungen
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 403-83-43) jedoch eine vorbeugende Impfung für Individualtouristen und Camper gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe in den Grenzgebieten zu Haiti wird angeraten.
Relativ häufig sind durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektionen. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder mückenabweisende Mittel
Vorsicht
Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden.
Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversiche- rung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Verkehr
In den von den Überschwemmungen Ende Mai 2004 betroffenen Gebieten kann es zu anhaltenden Verkehrsbehinderungen kommen. Vor Reisen vor Ort sollten Informationen über den Zustand der vorgesehenen Route generell vor Reiseantritt eingeholt werden.
Öffentliche Verkehrsmittel in den grösseren Städten sind meist völlig überfüllt und für ausländische Touristen nicht zumutbar. Teilweise werden für die Touristen eigene Transferbusse zwischen den Fremdenverkehrseinrichtungen angeboten, deren Benutzung neben jener von Taxis empfohlen wird. Bei der Benutzung von Taxis ist unbedingt darauf zu achten, dass der Wagen einem offiziellen und vertrauenswürdigen Taxiunternehmen angehört. Der Preis für eine Taxifahrt sollte grundsätzlich im voraus mit dem Fahrer vereinbart werden.
Bezüglich der Anmietung von Leihwagen wird auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die mangelnde Fahrdisziplin der Verkehrsteilnehmer, unzureichende Beschilderung sowie teilweise desolaten Straßenzustand hingewiesen. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten aufgrund spärlich oder überhaupt nicht beleuchteter Fahrzeuge sowie sich auf der Straße befindliche Tiere (auch auf Autobahnen) wenn möglich generell unterlassen werden. Der österreichische Führerschein ist gültig.
Es gibt in der Dominikanischen Republik ein sehr gut ausgebautes Tankstellennetz.
Besondere rechtliche Bestimmungen - Sonstiges
Drogenkonsum und Drogenhandel sind auch bei geringen Mengen strafbar - bei Verstößen werden hohe Strafen verhängt, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen.
Homosexualität wird in der Dominikanischen Republik im allgemeinen akzeptiert.
Das Außenministerium weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
