Burundi (de)
- Hauptstadt:
- Bujumbura
- Int. Kennzeichen:
- BI
- Sprache
- Kirundi, KiSuaheli, Französisch
- Gängige Fremdsprachen:
- Französisch
- Währung:
- 1 Burundi-Francs = 100 Centimes
- Zeitdifferenz zu MEZ:
- +1 h
- Zeitdifferenz zu MESZ:
- 0 h
- Elektrischer Strom:
- 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Steckerform nicht einheitlich
Hinweis
( Unverändert gültig seit: 12.10.2011)
Besondere Hinweise
Sicherheit
Erhöhtes Sicherheitsrisiko.
Ein Aufflammen von gewaltsamen Auseinandersetzungen kann im gesamten Land nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher dringend empfohlen, größere Menschenansammlungen und Demonstrationen unbedingt zu meiden. Da Burundi die Übergangsregierung von Somalia militärisch unterstützt, können Terroranschläge wie die vom 11. Juli 2010 in der ugandischen Hauptstadt Kampala, auch in Burundi grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.
Auch wird die Kriminalität, besonders in der Hauptstadt Bujumbura, zu einem immer größeren Problem.
Auch bei Reisen in das Landesinnere ist besondere Vorsicht geboten.
Einreise
- Visumspflicht: Ja, Visumspflicht für gewöhnl. Reisepässe, Dienst- und Diplomatenpässe
- Visum erhältlich: Bei der für Österreich zuständigen Botschaft in Berlin
- Reisedokumente: Reisepass
- Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
- Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
- Miteintragung von Kindern: Eigener Reisepass notwendig
- Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben
- Sonstiges: Reisenden wird empfohlen, ihre Wiederausreise (Rückflug,- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt, nachweisen zu können.
Einfuhr
Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 2.000,-- Burundi-Francs, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.
Ausfuhr
Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 2.000,-- Burundi-Francs, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. Geschenke bis zu einem Wert von 300,-- Burundi-Francs können ausgeführt werden.
Klima
Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches Klima mit zwei Regenzeiten (Ende September bis Dezember und Mitte Februar bis Ende Mai) und zwei Trockenzeiten. Das ganze Jahr hohe Luftfeuchtigkeit.
Ratschläge
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.
Gesundheit
Aufgrund der unzureichenden Wasserversorgung bzw. -aufbereitung kann es zu Ausbrüchen von Cholera kommen. Die Lage in den Krankenhäusern entspricht aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal nicht dem westeuropäischen Standard. Die Zahl der HIV-infizierten Personen und an AIDS Verstorbenen unter der Lokalbevölkerung ist sehr hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen. In Burundi besteht ein ganzjähriges, hohes Malariarisiko, eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen.
Impfungen
Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten sowie Rundreisen auch eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, eitrige Gehirnhautentzündung und Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.
Vorsicht
Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversiche- rung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Verkehr
Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden.
Besondere rechtliche Bestimmungen - Sonstiges
Nach ha. vorliegenden Informationen ist Homosexualität in Burundi strafbar.
Das Außenministerium weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
