Äthiopien (de)
- Hauptstadt:
- Addis Abeba
- Int. Kennzeichen:
- ET
- Sprache
- Amharisch und lokale Sprachen
- Gängige Fremdsprachen:
- Englisch, teilweise auch Italienisch und Arabisch
- Währung:
- 1 Birr (Br) = 100 Cents
- Zeitdifferenz zu MEZ:
- +2 h
- Zeitdifferenz zu MESZ:
- +1 h
- Elektrischer Strom:
- 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom
Hinweis
( Unverändert gültig seit: 19.02.2013)
Besondere Hinweise
Am 6.1.2013 wurde in der Nähe von Bahir Dar und den Nil - Wasserfällen eine österreichische Reisegruppe am Nil überfallen. Dabei wurde ein Österreicher getötet.
Vor Reisen abseits der traditionellen Touristenrouten sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Insbesondere in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen ist von einem erhöhten Sicherheitsrisiko durch Überfälle auszugehen. Es wäre hier höchste Vorsicht walten zu lassen, von Übernachtungen im Freien und Campieren abseits von bewachten Anlagen ist dringend abzuraten. Reisen in entlegene Gebiete, vor allem abseits der traditionellen Touristenrouten, sollten wenn überhaupt nur in Begleitung von einheimischen Reiseführern oder äthiopischem Sicherheitspersonal unternommen werden.
Sicherheit
Erhöhtes Sicherheitsrisiko
In Äthiopien besteht ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen. Anschläge können sich auch gegen von Ausländern stark frequentierte Plätze richten. Die lokalen Sicherheitsmaßnahmen in Addis Abeba wurden verstärkt.
Bei den von ausländischen Touristen frequentierten Hotels wie "Sheraton" oder "Hilton" gibt es ebenfalls verstärkte Sicherheitskontrollen; jedes Auto und jeder Insasse wird kontrolliert.
Es wird empfohlen, verstärkte Wachsamkeit walten zu lassen und sich von Menschenansammlungen weitgehend fernzuhalten.
Die Sicherheitslage ist allgemein labil, Verschlechterungen sind kurzfristig in allen Landesteilen möglich.
Partielle Reisewarnung für die Regionen Somali und Afar (inklusive Danakil-Senke)
Besonders instabil ist die Lage in der Region Somali (Kämpfe zwischen Rebellengruppen und dem Militär, Bombenexplosionen). Im Grenzgebiet zu Somalia besteht außerdem das Risiko von Entführungen. Von Reisen in die Region Somali wird daher aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten.
Am 17.01.2012 wurde in der Danakil- Senke (Region Afar nahe der Grenze zu Eritrea) eine Reisegruppe von europäischen Touristen überfallen. Dabei wurden 5 Europäer, darunter ein Österreicher, getötet, weitere Reisende wurden verletzt und zwei Reisende entführt.
Ähnliche Vorfälle gab es auch im Jahr 2007, als europäische Bürger entführt wurden, und auch im Jahr 2008 gab es Überfälle auf Reisegruppen. Von Reisen in die Region Afar, insb. von Reisen in die Danakil-Senke, wird aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten, da mit weiteren Zwischenfällen und Entführungsversuchen gerechnet werden muss.
Reisen in die Danakil- Senke werden durch die äthiopischen Behörden nur mit Begleitung von Miliz-Eskorten erlaubt. Die jüngsten Ereignisse haben aber deutlich gemacht, dass auch diese nicht unbedingt Schutz bieten können.
In Addis Abeba ist ein Ansteigen der Straßenkriminalität zu verzeichnen, wobei Taschendiebe und andere Kleinkriminelle oft äußerst geschickt und trickreich agieren.(Anrempeln, umringt werden von Kindern und Jugendlichen, nach dem Weg fragen, etc.). Von einer Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel in Addis Abeba wird nicht nur wegen der hohen Unfall- und Anschlaggefahr sondern auch wegen der zahlreichen dort operierenden Taschendiebe abgeraten. Einladungen sog. „freundlicher Studenten“, die sich als Führer ausgeben und zum Schluss oftmals unter Androhung von Gewalt hohe Summen für ihre Dienste verlangen, sollten keinesfalls angenommen werden. Weiters kommt es des Öfteren zu Diebstählen von Wertgegenständen aus PKWs, indem mehrere Passanten im Abstand von mehreren hundert Metern Entfernung wiederholt dem Fahrer bedeuten, anzuhalten. Es wird angeraten, außer in begründeten Fällen nicht auf die Signale von nicht eindeutig als offizielle Sicherheitskräfte identifizierbaren Personen zu reagieren. In letzter Zeit hat es auch Vorfälle gegeben, bei denen Personen im Zuge von Diebstählen auf der Straße gewaltsam attackiert wurden. Es wird daher erhöhte Vorsicht angeraten, Wertgegenstände sollten auf keinen Fall sichtbar getragen werden. Weiters wird davon abgeraten, alleine oder bei Dunkelheit zu Fuß zu gehen.
Auch außerhalb der Hauptstadt mehren sich Berichte über Trickbetrüger, so sollten z.B. in Nationalparks zur Vermeidung von Problemen nur von der Nationalparkverwaltung autorisierte Führer und Wächter angeheuert werden.
In letzter Zeit mehren sich Beschwerden von Besuchern des Mount Wenchi Nationalparks, wo trotz Bezahlung aller Gebühren beim Eingang in den Park (inkl. Führer, Pferde und Parkplatzkosten) von den Pferdeführern und Guides ein zusätzliches Trinkgeld nachdrücklich mittels Einschüchterung verlangt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass in solchen Fällen kein extra Trinkgeld bezahlt werden muss. Es wird angeraten, in solchen Fällen umgehend die Parkverwaltung zu informieren. Weiters wären nur beschilderte Anfahrtsstraßen zum Nationalpark zu benützen, Hinweisen auf alternative Anfahrtswege von Passanten sollte auf keinen Fall vertraut werden. Auch im Simien Mountains Nationalpark haben Reisende immer wieder Schwierigkeiten mit den lokalen Reiseführern und anderen Angestellten (z.B. Köchen für den Campingplatz), da nach Bezahlung der offiziellen Eintrittsgebühren (deren Höhe meist auch verhandelt werden muss) nach Eintritt in den Park noch weitere, höhere Gebühren verlangt werden.
In vielen Grenzgebieten aber auch im Landesinneren kommt es immer wieder zu Überfällen durch bewaffnete Banden. Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten daher unbedingt vermieden werden.
Im Mai 2012 wurde ein europäischer Tourist durch einen Schuss von einem bewaffneten Mitglied des Surmi Stammes schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Surma Region, West Omo, im Süden Äthiopiens. Touristen sollten daher besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie sich in dieser Gegend bewegen.
Der Zugverkehr zwischen Addis Abeba und Dire Dawa ist bis auf weiteres wegen Gleisbauarbeiten eingestellt.
In vielen Regionen Äthiopiens sind Minen verlegt. Die höchste Konzentration an Minen findet sich an den Grenzen zu Eritrea, Somalia, Sudan, Südsudan und Kenia (Borana Region), aber auch das Landesinnere ist teilweise vermint. In Tigray sollte aus Sicherheitsgründen die Straße Adigrat-Adua-Axum als äußerste nördliche Grenze nicht überschritten werden.
Die Grenze zu Eritrea ist weiterhin gesperrt, die Lage im Grenzgebiet ist in Folge der Beendigung der UN-Beobachtermission UNMEE angespannt. Vor der akuten Minengefahr bis 80 km innerhalb der Grenze wird nochmals ausdrücklich gewarnt. Mit vermehrten Sicherheitskontrollen in dieser Region muss gerechnet werden.
In den Grenzgebieten zu Kenia, dem Sudan und dem Südsudan sind bewaffnete Oppositionsgruppen und Banditen aktiv, es kommt auch immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den dort ansässigen Volksgruppen. Diese Gebiete einschließlich der Region Gambella sollten gemieden werden.
Das Fotografieren öffentlicher Bauten (auch der Bahnhof in Addis Abeba), Brücken, Gleisanlagen, Straßenkreuzungen) und militärischer Anlagen sowie uniformierter Personen ist verboten.
Das unbefugte Betreten militärischer Anlagen ist verboten.
Die Verwendung von Internettelefonieanbietern -wie Skype- ist per Gesetz grundsätzlich verboten. Da die Regierung diese Regelung zukünftig verschärft kontrollieren (und bestrafen) will, wird von der Benutzung abgeraten.
Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit langen Haftstrafen geahndet. Gerichtsverfahren sind langwierig und die Haftbedingungen prekär (überfüllte Gefängnisse, ungenügende hygienische Verhältnisse und Gesundheitsversorgung etc.). Weiters kann die konsularische Hilfeleistung in Haftfällen (insbesondere außerhalb von Addis Abeba) nicht garantiert werden, da die Botschaft in der Regel durch die äthiopischen Behörden nicht informiert wird und Häftlingen keine Erlaubnis zur Kommunikation gegeben wird.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.
Konsularische Hilfestellung für in Not geratene Österreicher kann, solange sie sich in Gebieten mit aufrechter Reisewarnung aufhalten, wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang geleistet werden.
Einreise
- Visumpflicht: Ja, für Gewöhnliche Reisepässe, Dienst- u. Diplomatenpässe
- Visum erhältlich: Für Österreich zuständige Vertretungsbehörde: Ständige Vertretung der demokratischen Bundesrepublik Äthiopien bei den Vereinten Nationen in Genf. Touristenvisa für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten sind auch bei Einreise am internationalen Flughafen Bole in Addis Abeba gegen eine Gebühr von derzeit 20,- USD erhältlich
- Reisedokumente: Reisepass
- Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
- Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
- Miteintragung v. Kindern: Miteintragungen von Kindern in österreichischen Reisepässen sind seit dem 15.06.2012 nicht mehr gültig. Bei Auslandsreisen muss jedes Kind über ein eigenes Reisedokument verfügen.
- Sonstiges: Die Verlängerung eines Visums ist in Addis Abeba beim „Main Department for Immigration and Nationality Affairs“ (MDINA) (Churchill Road, gegenüber Hauptpostamt, Tel.: 011-155 38 99) gegen Bezahlung einer Gebühr möglich. Es sind zwei (möglichst aktuelle) Passfotos vorzulegen, ein Rückflugticket sowie der Nachweis ausreichender Barmittel.
Einfuhr
Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 200,-- Birr, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt, aber ab einem Betrag im Gegenwert von USD 3.000,--deklarationspflichtig. Devisen sollten bei der Einfuhr deklariert werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar oder als Reiseschecks. In Addis Abeba können auch Euro-Scheine problemlos umgewechselt werden. Kreditkarten werden nur vereinzelt akzeptiert. Wechselbestätigungen müssen bis zur Ausreise aufgehoben werden! Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.
Die Einfuhr jeder Art pornographischen Materials ist verboten. Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einreise deklariert und genehmigt werden.
Wertvolle elektronische Geräte müssen bei der Einreise angegeben werden. Die Zollbehörde trägt diese Geräte bei Einreise in den Pass ein und überprüft bei der Ausreise, ob diese Geräte tatsächlich wieder ausgeführt werden.
Ausfuhr
Die Ausfuhr von Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 200,-- Birr erlaubt, die Ausfuhr von Fremdwährung ab einem Betrag im Gegenwert von USD 3.000,-- ist nur gegen Vorlage einer offiziellen Bankwechselbestätigung oder des Deklarationsformulars, das bei der Einfuhr erstellt wurde, erlaubt.
Für den Export von Fellen und Häuten sowie von Gegenständen mit kunsthistorischem Wert (darunter fallen Gegenstände, die über 50 Jahre alt sind, aber teilweise auch neuere Holzarbeiten, Silberkreuze, etc.) ist eine Genehmigung erforderlich.
In letzter Zeit häufen sich Beschwerden von Touristen, denen bei der Ausreise in Äthiopien gekaufte Souvenirs durch die Zollbeamten mit Hinweis auf das Verbot der Ausfuhr von kunsthistorischen Gegenständen abgenommen wurden.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.
Klima
Im südöstlichen Tiefland heißes und trockenes Wüstenklima mit geringen Niederschlägen. Im Hochland ist das Klima gemäßigter mit Niederschlägen vor allem von Juli bis September (große Regenzeit) und Februar/März (kleine Regenzeit). Das Tiefland im Westen ist tropisch heiß und feucht.
Gesundheit
Als Folge des derzeit heißen, trockenen und windigen Wetters werden vor allem aus dem Raum Awassa-Langano seit einigen Wochen vermehrt Fälle von Erkrankungen durch Meningokokken des impfpräventiven Typ A berichtet. Nach Auskunft des äthiopischen Gesundheitsministeriums soll es auch Erkrankungsfälle in der Hauptstadt Addis Abeba gegeben haben. Reisende nach Äthiopien sollten daher vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung bezüglich Impfung kontaktieren.
In den heißeren Zonen Äthiopiens sowie den höheren Lagen sollten vor allem in der Eingewöhnungsphase größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.
Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern (auch in der Hauptstadt) nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Es besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr mit AIDS.
Mit Ausnahme des Lake Langano sind sämtliche ruhigen Gewässer mit Bilharziose verseucht.
Impfungen
Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.
Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf den Homepages des Bundesministeriums für Gesundheit oder der WHO.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Verkehr
Im Hinblick darauf, dass Inlandsflüge oft große Verspätungen haben oder völlig ausfallen, sollte zwischen der Rückkehr von einer Flugrundreise nach Addis Abeba und dem Heimflug mindestens ein Tag liegen.
Das Lenken eines Fahrzeuges ist nur mit einem äthiopischen Führerschein gestattet (dies gilt auch für nur kurzfristig im Lande befindliche Touristen!). Als Ausstellungsgrundlage dient der österreichische Führerschein zusammen mit einer (konsulargebührenpflichtigen) Bestätigung der Österreichischen Botschaft.
Bei Einreise auf dem Landweg stellt die Zollbehörde ein 6 Monate gültiges Übergangsdokument aus, das allerdings grundsätzlich nur für die Fahrt nach Addis Abeba gilt, wo es gegen einen äthiopischen Führerschein eingetauscht werden sollte.
Für die Einreise mit eigenem PKW ist zusätzlich zum "Carnet de Passage" ein Garantieschreiben der Österreichischen Botschaft in Addis Abeba erforderlich, mit dem bestätigt wird, dass das Fahrzeug wieder ausgeführt werden wird.
Von der Benützung von Mietwagen wird jedoch im Hinblick auf die ungeklärte rechtliche Lage betreffend Führerschein, die chaotischen Verkehrsverhältnisse und die größtenteils sehr schlechten Straßen, abgeraten.
Während der Regenzeit können die nicht asphaltierten Straßen auch für Geländefahrzeuge unpassierbar werden.
Besondere rechtliche Bestimmungen - Sonstiges
Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind strafbar. Sowohl männliche als auch weibliche Homosexualität sind gesellschaftlich geächtet, in der Bevölkerung gibt es keinerlei Toleranz Homosexuellen gegenüber.
Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
