Nachbarschaftspolitik
Eine freundschaftliche Gestaltung der Beziehungen zu den Nachbarn zählt zu wichtigsten- und auch erfolgreichsten - Bereichen der österreichischen Außenpolitik. Hier seien zwei Bereiche besonders hervorgehoben:
Eine Initiative von der damaligen Außenministerin Dr. Benito Ferrero-Waldner aus dem Jahr 2001 ist die Regionale Partnerschaft, mit den benachbarten EU-Beitrittskandidaten Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn sowie mit dem "kulturellen Nachbarn" Polen. Sie soll insbesondere zur Definition gemeinsamer Anliegen und zur Abstimmung der Vorgangsweise für deren Wahrung im Rahmen der EU beitragen.
Ein Schwerpunkt der Nachbarschaftspolitik ist die Südtirolfrage - Österreich übt auf Grundlage des Pariser Abkommens von 1946 (auch Gruber - Degasperi Abkommen genannt) und des Südtirol - Pakets aus 1969 gegenüber Italien die Schutzfunktion für die österreichische und ladinische Minderheit in Südtirol aus.
