Multilaterale Beziehungen
Arabische Liga
Berührungspunkte zwischen Österreich und der EU, auf der einen Seite, und der Arabischen Liga, auf der anderen Seite, ergaben sich in den vergangenen Jahren v.a. über den weiter ungelösten Nahostkonflikt und den Irak-Konflikt. So stand etwa das reguläre Gipfeltreffen der Arabischen Liga in Beirut am 27./28. März 2002 ganz im Zeichen der Saudi-Arabischen Friedensinitiative für den Nahostkonflikt. Die EU wiederum sucht die arabischen Staaten in ihre Bemühungen um Fortschritte im Nahostkonflikt eng einzubinden.
Im Rahmen der Bemühungen der EU, einen Irakkrieg doch noch zu verhindern, stellte enge Koordination mit den arabischen Staaten einen wichtigen Aspekt der gemeinsamen EU-Linie dar, wie u.a. in den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 17.2.2003. Im Auftrag der griechischen EU-Präsidentschaft reiste Frau Bundesminister Dr. Benita Ferrero-Waldner in diesem Zusammenhang von 7.-9.2.2003 nach Algerien, Marokko und Tunesien.
Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Moussa erhöhte die Visibilität der Arabischen Liga in den internationalen Beziehungen u.a. im Bereich des Dialogs der Zivilisationen und besuchte in diesem Zusammenhang Österreich zwei Mal im Jahre 2002 auf Einladung des Herrn Bundeskanzlers.
Oragnisation der Islamischen Konferenz
Die Außenminister der OIC-Staaten sowie der Mitglieder und Beitrittskandidaten der EU trafen im Rahmen eines gemeinsamen Forums vom 12. - 13. Februar 2002 in Istanbul zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Förderung des gegenseitigen Kulturverständnisses sowie des Dialogs zwischen der islamischen Welt und den europäischen Staaten im Gefolge der Terroranschläge vom 11. September 2001.
