Weltorganisation für Meteorologie (WMO)
Aufgabe der Weltorganisation für Meteorologie ist es, die Arbeit der meteorologischen Dienste in aller Welt durch Förderung der internationalen Vernetzung und Standardisierung der Beobachtungsdaten sowie der statistischen Grundlagen bei der Datenauswertung zu unterstützen. Vor allem für Luftfahrt, Schifffahrt und Landwirtschaft sowie bei der Erforschung von Klimaveränderungen ist dies von großer praktischer Bedeutung.
Die multilaterale internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meteorologie geht auf das Jahr 1873 zurück. Damals wurde die Internationale Organisation für Meteorologie (IMO) über eine Initiative der Österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auf dem Ersten Internationalen Meteorologen-Kongress in Wien gegründet.
Die WMO, nunmehr eine Spezialorganisation der Vereinten Nationen, arbeitet seit 1951 in Genf als Nachfolgeorganisation der IMO. Die WMO hat 189 Mitglieder, darunter 183 unabhängige Staaten und sechs abhängige Gebiete.
Der österreichische Beitrag zum Budget der WMO beträgt 2012 0,84% und beläuft sich auf 548.100,-- Schweizer Franken.
