Bern - Die vielen Sprachen der Kultur
Die Kulturabteilung der Österreichischen Botschaft Bern wurde 2001 institutionell zum Kulturforum aufgewertet. Durch einen bereits erprobten „Veranstaltungsmix“ zwischen etablierter Moderne und innovativen bzw. alternativen Inhalten und kulturellen Präsentationsformen wird das zeitgenössische österreichische Kulturschaffen in den Vordergrund gestellt.
In der deutschsprachigen Schweiz ist die österreichische Kulturpräsenz schon lange von hoher Dichte und hohem qualitativem Niveau geprägt, sodass das Kulturforum sich darauf konzentrieren kann, die weniger bekannten jungen, innovativen bildenden Künstler, Interpreten und Ensembles im internationalen Kontext einem jugendlichen Zielpublikum zu präsentieren. Hingegen erfordert die Kulturarbeit in den anderssprachigen Kantonen einen breiteren Ansatz. Im Vordergrund steht meist das literarische Leben: so fanden in der frankophonen Schweiz Lesungen prominenter Schriftsteller wie Köhlmeier, Schrott, Gstrein, Brandstetter und Mayröcker statt. Österreichische Beteiligungen an Spitzenausstellungen der internationalen Moderne, wie an den beiden Kunstmessen in Basel und Zürich, und die Teilnahme österreichischer Künstler an internationalen Gruppenausstellungen in verschiedenen Kantonen dokumentieren die Präsenz österreichischer Bildender Kunst in der Schweiz. Präsentationen von Werken der jüngeren und jungen Künstlergeneration schaffen österreichische Präsenz innerhalb der zeitgenössischen Szene bildender Kunst in der Schweiz.
Enge Beziehungen bestehen auch auf dem musikalischen Sektor. Zusätzlich zu den kommerziell organisierten Tourneen österreichischer Musiker werden zahlreiche Konzerte mit Ensembles und Interpreten vermittelt und unterstützt, welche die zeitgenössische österreichische Moderne repräsentieren..
