Studieren im Ausland
Die letzten Jahre haben eine wesentliche Intensivierung der akademischen Mobilität gebracht. Ein Auslandsaufenthalt während oder nach der Ausbildung kann vom Studienplan vorgeschrieben, für ein bestimmtes Vorhaben notwendig oder einfach eine sinnvolle Erweiterung der eigenen Ausbildung sein. Dazu dienen Mobilitätsprogramme der EU, einzelner Länder oder Hochschulen/Universitäten. Österreich war treibende Kraft hinter dem "Central European Exchange Programme for University Studies" (CEEPUS), das seit 1995 die Zusammenarbeit von neun Ländern Mittel- und Osteuropas bei der Aus- und Weiterbildung im Wege gemeinsamer Studienangebote mit gemeinsamen Abschlüssen zum Ziel hat und damit die Absicht der europäischen Bildungsminister verwirklichen soll, einen europäischen Hochschulraum zu schaffen (Bologna-Erklärung).Darüber hinaus wird künftig die verstärkte Beteiligung österreichischer Hochschuleinrichtungen an Joint Degree-Programmen zu einer wesentlichen Attraktivitätssteigerung des Hochschulstandorts Österreich führen. Über das Angebot an Studienmöglichkeiten informieren internationale Datenbanken im Internet, die jeweiligen diplomatischen Vertretungen oder die Betreuer an der Heimatuniversität.
In Österreich: Österreichischer Austauschdienst (ÖAD) [ http://www.oead.at ]. Infos über Universitäten weltweit sind unter „Universities Worldwide“ zu finden.
