Präsentation von Culture Matters in Bukarest
Am 18. Jänner wurde durch den österreichischen Botschafter in Rumänien, Martin Eichtinger, in Beisein der Direktoren der Rumänischen Nationalbibliothek und des Direktors der Zentralen Universitätsbibliothek von Bukarest in der Galerie Galateca die Ausstellung „Culture Matters“ eröffnet.
Die Schau, die insgesamt 18 von der UNESCO zu Welterbe erklärte Denkmäler aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Kroatien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien zeigt, soll die Besucher für das Anliegen eines gemeinsamen südosteuropäischen Erbes sensibilisieren, das griechische, römische, frühchristliche, byzantinische, osmanisch und jüdische Einflüsse aufweist und auf die es sich zurückzubesinnen gilt, nachdem diese Region in einem der grausamsten Kriege gegen Ende des 20. Jahrhunderts in Europa stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, wie Botschafter Eichtinger bei der Eröffnungsansprache hervorhob.
So etwa ist die Brücke von Mostar, nach ihrer kompletten Zerstörung und ihrer Wiederherstellung, ein Symbol für den Wiederaufbau der Region, ebenso wie das gänzlich renovierte mittelalterliche Dubrovnik. Andere Stätten hingegen sind leider noch vom Verfall bedroht. Die Ausstellung ist bis zum 28. Jänner zu sehen.
