„Was nicht in meinen Büchern steht“ – Autobiografie Viktor Frankls
Präsentation der italienischen Neuauflage am Kulturforum in Rom
Im Rahmen eines prominent besetzten Symposiums präsentierte das Kulturforum in Rom am 19. Juni 2012 die italienische Neuauflage der Lebenserinnerungen von Viktor Frankl, Begründer der Dritten Wiener Richtung der Psychotherapie, der Logotherapie.
Neben dem Frankl-Schüler Prof. Eugenio Fizzotti sprachen auch Kardinal Raffaele Farina, der ehemalige Leiter des vatikanischen Geheimarchivs und der vatikanischen Bibliothek, sowie der Psychotherapeut und Buchautor Prof. Aureliano Pacciolla, beide ebenfalls persönliche Bekannte Frankls. Die Moderation des Abends übernahm der bekannte Journalist und Frankl-Kenner Enzo Romeo.
Den ausführlichsten Vortag hielt Prof. Fizzotti, Salesianer Don Boscos und Professor für Religionspsychologie, Persönlichkeitstheorie und Berufspsychologie an der Päpstlichen Universität der Salesianer in Rom. Seit Jahrzehnten widmet er sich dem Werk Viktor Frankls, auch als Übersetzer und Herausgeber von dessen Werken in Italien. Durch seine jahrelange enge Freundschaft mit Viktor Frankl konnte Prof. Fizzotti, der in seinen Vortrag auch viele persönliche Erinnerungen einfließen ließ, die italienische Ausgabe der Frankl-Autobiografie in Form von Fußnoten mit etlichen Details ergänzen, die sich in keiner der deutschsprachigen Ausgaben finden.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Österreichischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, der Associazione di Logoterapia e Analisi esistenziale Frankliana (ALAEF) und der Formazione Continua in Logoterapie statt.

