Marlene Streeruwitz anlässlich der Verleihung des Bremer Literaturpreises in Brüssel
Am 11. Juni luden das Kulturforum in Brüssel, das Goethe-Institut Brüssel sowie die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung Bremen und die Bremer EU-Vertretung zu einer Lesung und Diskussion von und mit Marlene Streeruwitz, die 2012 für ihren Roman „Die Schmerzmacherin“ mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Der Bremer Literaturpreis gehört zu den angesehensten Literaturpreisen in für deutschsprachige Literatur. Prof. Dr. Inge Arteel von der Vrije Universiteit Brussel führte durch den Abend.
Die feministisch orientierte Schriftstellerin, die auch als Regisseurin arbeitet, veröffentlicht seit 1986 Romane, Theaterstücke, Novellen und theoretische Schriften. Die Schmerzmacherin handelt von der Mittzwanzigerin Amy, deren Leben von Brutalität und Unsicherheit geprägt ist. Sie wird in einer privaten Sicherheitsfirma ausgebildet und erhofft sich dadurch einen festen und gut bezahlten Job. Im Laufe der Erzählung erlebt sie bedrohliche, oft rätselhafte Situationen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet, in England und der österreichischen Provinz. Im Zentrum des Romans steht eine Nacht, an die Amy wegen Alkoholkonsums keine Erinnerung mehr hat.

